- 04.08.2013, 13:13:05
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Stronach/Markowitz: "Bildungspflicht" ist ein pädagogischer Schildbürgerstreich.
Schulverlängerung um drei Jahre ist nicht finanzierbar und sinnlos
Utl.: Schulverlängerung um drei Jahre ist nicht finanzierbar und
sinnlos =
wien (OTS) - "Das ist ein pädagogischer Schildbürgerstreich, der
lediglich vertuschen soll, dass das Pflichtschulsystem in Österreich
extrem ineffizient ist", reagiert Team Stronach Bildungssprecher
Stefan Markowitz auf die Vorabberichte über den von Staatssekretär
Kurz eingesetzten Expertenrat, wonach arbeitslose
Pflichtschulabsolventen drei weitere Jahre unterrichtet werden
sollen. Markowitz: "Jetzt haben wir mit Müh und Not gemeinsam mit der
ÖVP durchgesetzt, das Pflichtschüler, die beim Polytechnikum
durchfallen, dieses neunte Schuljahr wiederholen dürfen. Der jetzige
Vorschlag einer Schulverlängerung um drei Jahre ist erstens nicht
finanzierbar und zweitens sinnlos."
Wesentlich sinnvoller wäre es, so Markowitz, die Lehrlingsausbildung
attraktiver zu machen und mit mehr finanzieller Förderung
auszustatten: "Gerade in einem Tourismusland wie Österreich ist es
ein Armutszeichen, dass in der Gastronomie und Hotelerie immer mehr
Kräfte etwa aus Deutschland beschäftigt werden, während unsere
Lehrlinge arbeitslos sind. Markowitz fordert außerdem ein
effizienteres Pflichtschulsystem, das im Stande ist, gut ausgebildete
Lehrlinge auf den Arbeitsmarkt zu schicken. Die
Pflichtschulverlängerung sieht Markowitz auch als einen
"durchschaubaren Trick", um die Statistik der Jugendarbeitslosigkeit
zu schönen.
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