• 02.08.2013, 11:00:19
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SP-Jahn: LH Pühringer muss jetzt mit Konjunkturpaket rasch reagieren"

Jedes weitere Monat, in dem Arbeitslosigkeit steigt, verschärft die Situation

Utl.: Jedes weitere Monat, in dem Arbeitslosigkeit steigt,
verschärft die Situation =

Linz (OTS) - Die Arbeitslosigkeit ist in Oberösterreich erneut
überdurchschnittlich stark gestiegen. Mittlerweile haben 30.000
Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher keinen Job - eine
erschreckende Zahl. Damit sind in unserem Bundesland 16,5 Prozent
mehr Menschen arbeitslos als im Juli des Vorjahres (österreichweit
plus 12 Prozent). Besonders schlimm ist die Situation derzeit in der
Bauwirtschaft. Dort sind 1911 Personen beim Arbeitsmarktservice OÖ
gemeldet, das ergibt einen Zuwachs von 38,9 Prozent gegenüber 2012.
"Jemand, der von Arbeitslosigkeit betroffen ist, befindet sich in
einer ganz schwierigen Situation. Arbeitslosigkeit verursacht
außerdem wirtschaftlich hohe Kosten und ist die teuerste Form von
Krisenbewältigung", betont SPÖ-Klubchefin Gertraud Jahn.

Vorrangiges Ziel müsse es deshalb sein, so rasch wie möglich
Arbeitsplätze zu schaffen. Kanzler Werner Faymann habe ja bereits ein
umfassendes Konjunkturpaket auf Bundesebene vorgestellt. Jetzt sei es
höchste Zeit, dass ÖVP-Landeshauptmann Josef Pühringer rasch
reagiert, damit die von der Bundesregierung zugesicherten Mittel für
Oberösterreich so schnell wie möglich eingesetzt werden können. Jahn
fordert ein, dass der Landeshauptmann mit den zuständigen Landesräten
rasch ein Abwicklungskonzept mit Projekten vorlegt, um die
Bundesgelder anzusprechen. Zudem sollen die Projekte zur Bewältigung
der Hochwasserschäden umgehend vorgelegt und umgesetzt werden. "Ich
frage mich, warum hier so lange zugewartet wird. Jedes weitere
Monat, in dem die Arbeitslosigkeit nicht zurückgeht, verschärft die
Situation", sagt SPÖ-Wirtschaftssprecherin Jahn.

Oberösterreich könne auch durch das von der SPÖ geforderte
Sonderwohnbauprogramm für 1000 zusätzliche Wohnungen einen wertvollen
Beitrag zum Konjunkturpaket erbringen. In nahezu allen Regionen
Oberösterreichs gebe es hohen Bedarf an leistbaren Wohnungen - am
stärksten in den Zentralräumen. Das Bundeskonjunkturpaket biete eine
große Chance für mehr leistbare Unterkünfte. "Arbeitsplätze, Wohnen
und Bildung stehen für die MitbürgerInnen im Vordergrund. Deshalb
müssen wir in diesen Bereichen investieren", so Jahn. Es sei fatal,
Wirtschaft und Arbeitsplätze kaputt zu sparen. "Mit einem
Konjunkturpaket werden Jobs gesichert und die Wirtschaft stimuliert.
Es werden somit neue Steuermittel erarbeitet, die wiederum zum
Schuldenabbau beitragen", sagt Jahn.

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