Zeitarbeit schafft Arbeit!

Wien (OTS) -

  • Flexible Arbeitsformen als Antwort auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt
  • Zeitarbeitsbranche setzt wichtige Impulse für den heimischen Arbeitsmarkt

"Zeitarbeit ist der Schuhlöffel in den Arbeitsmarkt", so Erich Glaser, Vorsitzender der Personaldienstleister in der Wirtschaftskammer Wien und ergänzt: " Als Zeitarbeitsunternehmen haben wir immer wieder mit Vorurteilen zu kämpfen. Fakt ist aber: Wir schaffen Arbeit. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Entgegen dem österreichweiten Trend haben die heimischen Zeitarbeitsunternehmen auch 2013 wieder zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen!"

Zeitarbeit - unverzichtbar für Österreichs Wirtschaft!

Gerade jetzt ist Zeitarbeit als Beschäftigungsform unumgänglich. Denn: "Mit steigenden Arbeitslosenzahlen steigt auch die Nachfrage bei Zeitarbeitsunternehmen", so Glaser. Individuelle Beschäftigungsformen bieten eine Chance, Arbeitsplätze zu schaffen und Beschäftigung zu sichern. Arbeit, die in Form einer normalen Fixanstellung nie geschaffen worden wären. Und: Zeitarbeit ermöglicht vielen Menschen, am Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. Sei es in Form eines Wiedereinstiegs ins Berufsleben oder als Schuhlöffel in den Arbeitsmarkt - denn rund ein Viertel aller Zeitarbeiter werden nach ihrem Einsatz in ein fixes Beschäftigungsverhältnis aufgenommen.

Zeitarbeit ist nicht "Leiharbeit"

"Wir verleihen keine Arbeitskräfte - wir schaffen Beschäftigungsmöglichkeiten", stellt Glaser der fälschlichen Bezeichnung "Leiharbeit" entgegen. Zeitarbeit ist außerdem besser als ihr Ruf: Rund die Hälfte der österreichischen Unternehmen, die Zeitarbeiter beschäftigen, übernehmen diese auch in ein dauerhaftes Anstellungsverhältnis. Eine Umfrage der Berufsgruppe der Personaldienstleister in der Wirtschaftskammer Wien unter Personalverantwortlichen und Betriebsräten in den Top 500 Unternehmen Österreichs belegt außerdem, dass Zeitarbeit dort, wo sie eingesetzt wird, ein gutes Image hat.

Zeitarbeit in Österreich: Best Practice Beispiel für Europa

Zeitarbeiter sind beschäftigt wie alle anderen Arbeitnehmer auch. Einziger Unterschied: Sie sind bei einem Zeitarbeitsunternehmen angestellt und verfügen über eine Sozialversicherung und einen eigenen Kollektivvertrag mit Sonderzahlungen. Oftmals verdienen hochqualifizierte Zeitarbeiter auch mehr als ihre fest angestellten Kollegen.

Und auch auf Sicherheit und Qualität wird in der Zeitarbeitsbranche viel Wert gelegt: Laut AUVA sind die Zahlen der Arbeitsunfälle von Zeitarbeitern rückläufig.

Abschaffung Auflösungsabgabe gefordert

Die Fachgruppe Gewerbliche Dienstleister spricht sich zudem wiederholt gegen die derzeitige Ablösungsabgabe aus. Diese besagt, dass bei Beendigung des Dienstverhältnisses 113,00 Euro an das AMS gezahlt werden müssen. "Wir halten diese Regelung für kontraproduktiv. Die Abgabe führt zu einer unnötigen Verteuerung von Arbeit und verhindert das Zustandekommen wichtiger Arbeitsaufträge. Die Auflösungsabgabe erschwert die wichtige Schuhlöffelfunktion der Zeitarbeit in den Arbeitsmarkt", so Glaser abschließend.

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Erich Glaser
e.glaser@pcp.at
Mobil: +43 (0) 664/163 50 65
Wirtschaftskammer Wien,
Sparte Gewerbe und Handwerk
Gewerbliche Dienstleister,
Fachgruppe Wien
Rudolf-Sallinger-Platz 1A-1030 Wien

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