• 31.07.2013, 15:09:16
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Mitterlehner: "Begeben uns nicht in Wettbewerb um Wahlzuckerl"

Familienminister: Ausweitung der Schüler- und Lehrlingsfreifahrt auf Studenten nach Einführung der zweiten Varianten geplant - Völlige Freigabe kostet 1,7 Milliarden Euro

Utl.: Familienminister: Ausweitung der Schüler- und
Lehrlingsfreifahrt auf Studenten nach Einführung der zweiten
Varianten geplant - Völlige Freigabe kostet 1,7 Milliarden
Euro =

Wien (OTS/BMWFJ) - Familienminister Reinhold Mitterlehner hält zu der
von SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos ventilierten Idee, die
Freifahrt für Schüler und Lehrlinge auf Studenten auszuweiten, fest,
dass ihm diese Ideen deswegen nicht neu ist, weil "wir die Schüler-
und Lehrlingsfreifahrt soeben deutlich verbessert haben und weil wir
schon vor einem halben Jahr angeregt haben, sie auch Studenten
auszubieten". Neben dem Ticket, mit dem alle Schüler und Lehrlinge
bis 24 Jahre von ihrem Wohnort zur Schule um 19,60 Euro jährlich
fahren dürfen, gibt es seit September des Vorjahres eine weitere
Variante für den Verkehrsverbund Ostregion für 60 Euro, die an 365
Tagen im Jahr für alle Strecken gilt. "Dieses Modell wird ab
September in allen Bundesländern angeboten und wird die
Familienbudgets entlasten", so Mitterlehner. "Zudem werden damit
Kinder und Jugendliche zur Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln
erzogen."

"Sobald die zweite Variante der Schüler- und Lehrlingsfreifahrt in
ganz Österreich eingeführt ist, werden wir die Ausweitung für die
Studenten angehen", so Mitterlehner. Diese Ausweitung kostet 127
Millionen Euro zusätzlich zu den 400 Millionen Euro, die jetzt schon
für die Schüler und Lehrlinge jährlich aus dem
Familienlastenausgleichsfonds gezahlt werden. "Alle andere
Überlegungen der SPÖ hängen davon an, dass Verkehrsministerin Doris
Bures einen einheitlichen österreichweiten Verkehrsverbund realisiert
und dass der Familienlastenausgleichsfonds entschuldet ist", so
Mitterlehner. "Die Idee der SPÖ, dass Schüler, Lehrlinge und
Studenten künftig für öffentliche Verkehrsmittel nichts mehr zahlen
sollen, kostet 1,7 Milliarden Euro und kann man nur als
Spendierhosenpopulismus bezeichnen. In einen solchen Wettbewerb der
Wahlzuckerl steigen wir nicht ein", so Mitterlehner abschließend.

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