• 30.07.2013, 13:17:07
  • /
  • OTS0099 OTW0099

AK Kaske: Wohnen muss billiger sein!

Studie bestätigt: Private Mietwohnungen weit überteuert

Utl.: Studie bestätigt: Private Mietwohnungen weit überteuert =

Wien (OTS) - "Die wild wuchernden Zuschläge auf private Mieten müssen
begrenzt werden, und wir brauchen mehr sozialen Wohnbau": Das sind
für AK Präsident Rudi Kaske die wichtigsten Maßnahmen gegen die
ausufernden Mietensteigerungen. Die heute vom Wifo veröffentlichten
Zahlen bestätigen die AK: Private Mieten sind weit stärker gestiegen
als die Kosten für Gemeinde- oder Genossenschaftswohnungen, und die
Steigerung liegt weit über der allgemeinen Teuerung. "Mehr Wohnbau,
Begrenzung der Mietzuschläge, Verbilligung der befristeten Mieten und
Abbau der Betriebskosten sind nötig, um die Mieter zu entlasten",
fordert Kaske.

Es braucht einen Mix aus Maßnahmen, um Wohnen leistbar zu machen.
Die AK fordert:

1 Mehr neue Wohnungen
Das Konjunkturprogramm für Wohnen ist ein guter Impuls. Mit den
zusätzlichen Geldern können insgesamt bis zu 14.000 mehr geförderte
Wohnungen zugesichert und gebaut werden. Die Bundesländer müssen aber
wirklich die Wohnungen bauen.

2 Wohnbauförderung klar regeln
Die Wohnbauförderung und deren Rückflüsse müssen wieder für den
Wohnbau einge-setzt und an die Teuerung angepasst werden, damit auch
zukünftig mehr günstige Wohnungen gebaut werden können.

3 Mietrechtsgesetz reformieren
+ Die AK verlangt faire Mieten bei privaten Mietwohnungen durch klare
Obergrenzen. Die Zuschläge zum Richtwert müssen gesetzlich nach Art
und Höhe festgelegt werden. Es ist eine gesetzliche Obergrenze für
die Zuschläge im Ausmaß von 20 Prozent des Richtwerts vorzusehen.

+ Entlastungen bei den Betriebskosten: Die MieterInnen sollen nicht
die Kosten der Ver-mieter zahlen. Daher sollen Kosten gestrichen
werden, die eigentlich keine Betriebskosten sind: Grundsteuer,
Verwaltungs- und Versicherungskosten.

+ Befristungen eindämmen: Befristungen sollen nur ausnahmsweise
zulässig sein.

4 Maklerprovisionen soll Vermieter zahlen
Makler arbeiten für und zum Vorteil der Vermieter, kassieren aber von
den Mietern. Im Maklergesetz soll geregelt werden, dass nur der
Erstauftraggeber - das ist eben meistens der Vermieter - gegenüber
dem Makler provisionspflichtig ist.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKW

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel