SJNÖ-Ginner: Innenministerin bringt Menschen in Gefahr für Stimmen vom rechten Rand

Abschiebung von Taliban-Kritikern nach Pakistan lebensgefährlich - Gewalt gegen friedlich Protestierende Schande für unser Land!

Wien (OTS) - "Wer Flüchtlinge, die an den Taliban und der pakistanischen Regierung Kritik übten, in die gefährlichste Krisenregion Pakistans abschiebt, setzt ihr Leben aufs Spiel! Was Taliban-KritikerInnen in Pakistan blühen kann, muss seit dem Fall Malala jedem und jeder klar sein", äußert Boris Ginner, Landesvorsitzender der Sozialistischen Jugend Niederösterreich (SJ NÖ), Kritik an den aktuellen Abschiebungen von Flüchtlingen der Refugee-Protestbewegung.

"Die Flüchtlinge konnten ihre Geschichte nie darstellen, wurden absichtlich um ihre Fristen gebracht und erhielten keine Bescheide. Nun werden sie aus purer Wahltaktik der schon längst nicht mehr christlich-sozialen ÖVP in eine der gefährlichsten Regionen abgeschoben", fasst Ginner zusammen. Dies zeige: "Der Umgang des Innenministeriums mit Asylsuchenden ist eine Schande für unser Land!"

Empört zeigt sich Ginner auch von der in Videos festgehaltenen Polizeigewalt gegen friedlich protestierende Menschen. "All das zeugt von einer menschenfeindlichen Ignoranz, die unserem Land unwürdig ist!", so Ginner abschließend, der zur Beteiligung an den Kundgebungen und Protesten gegen den Abschiebeterror aufruft - zum Beispiel heute um 19 Uhr bei der Rossauer Lände.

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Boris Ginner
Sozialistische Jugend Niederösterreich
Landesvorsitzender
Tel.: 02742 / 22 55 223
Mail: office@sjnoe.at

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