• 30.07.2013, 11:39:38
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Lehrerbildung Neu: Schmied und Töchterle erfreut über raschen Start des Qualitätssicherungsrates

Wahl des Vorsitzteams und inhaltliche sowie organisatorische Abstimmungen als Schwerpunkte der ersten konstituierenden Sitzung

Utl.: Wahl des Vorsitzteams und inhaltliche sowie organisatorische
Abstimmungen als Schwerpunkte der ersten konstituierenden
Sitzung =

Wien (OTS) - Mit einer konstituierenden Sitzung hat heute, Dienstag
30. Juli 2013, der neue Qualitätssicherungsrat für Pädagoginnen- und
Pädagogenbildung offiziell seine Arbeit aufgenommen. Dieses
sechsköpfige Expertengremium - Prof. Maria-Luise Braunsteiner,
Univ.-Prof. Roland Fischer, Univ.-Prof. Tina Hascher , Univ.-Prof.
Wolfgang Kofler, Univ.-Prof. Christiane Spiel und Univ.-Doz. Andreas
Schnider - wird in Zukunft sicherstellen, dass die Pädagoginnen- und
Pädagogenausbildung an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen
den höchsten Qualitätsansprüchen und den Berufsanforderungen der
Schulen entspricht. "Wir wollen die besten Pädogoginnen und Pädagogen
für die Zukunft unserer Kinder. Ihre erstklassige Ausbildung ist
daher ein zentrales bildungspolitisches Anliegen. Erstklassig im
Sinne von wissenschaftsbasiert und praxisorientiert. Beim
Lehramtsstudium geht es um die Verbindung von Profession und
Wissenschaft. In den Ausbildungsinhalten müssen sich die vielfältigen
Berufsanforderungen wieder finden, die österreichweit für alle
Lehrerinnen und Lehrer gelten. Der unabhängige Qualitätssicherungsrat
hat die Aufgabe übernommen, die Angebote der Pädagogischen
Hochschulen und der Universitäten mit den Anforderungen des
Dienstgebers in Einklang zu bringen. Das ist wichtig, damit wir in
allen Schulen erstklassige Qualität in der Begleitung der Entwicklung
unserer Kinder ermöglichen können. Es freut mich sehr, dass der
Qualitätssicherungsrat so rasch in die Umsetzung geht und sich sofort
mit der heutigen Konstituierung der Vorbereitung entsprechender
transparenter Prüfverfahren widmet", so Unterrichtsministerin Dr.
Claudia Schmied. Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz
Töchterle ergänzt: "Für die ausbildenden Institutionen ist es
wichtig, möglichst früh in der Entwicklung neuer Studienangebote
einen unabhängigen und kompetenten Ansprechpartner zu haben. Mit der
neuen Pädagoginnen- und Pädagogenausbildung haben wir uns kürzlich
auf ein wichtiges bildungspolitisches Reformprojekt dieser
Legislaturperiode geeinigt, und mit der heutigen Konstituierung des
Rates wird dieser Weg hin zu mehr Qualität weiter vorangetrieben."

Im Zuge der Sitzung wurde der designierte Vorsitzende Andreas
Schnider und seine beiden Stellvertreterinnen, Tina Hascher und
Christiane Spiel von den weiteren Mitgliedern offiziell gewählt.
Neben der Wahl wurde auch über die neue Geschäftsordnung abgestimmt
und die wichtigsten Verfahrensabläufe und Aufgabenverteilungen
innerhalb des Teams besprochen. "Es war uns ein großes Anliegen, noch
im Sommer zu starten und die organisatorischen Fragen zu klären,
damit wir uns im Herbst voll auf unsere neuen Aufgaben konzentrieren
können", so der neue Vorsitzende des Qualitätssicherungsrates,
Schnider. Ebenfalls fixiert wurde auch der weitere Fahrplan, die
nächste Sitzung ist für Mitte September geplant.

Die Mitglieder des Rates, die von Unterrichts- und
Wissenschaftsministerium für fünf Jahre bestellt werden, sind
weisungsfrei und haben folgende Aufgaben: Beobachtung und Analyse der
Entwicklung der Pädagoginnen- und Pädagogenbildung in Österreich
sowie Erarbeitung von Vorschlägen zu deren Weiterentwicklung;
Beratung der Bundesministerin und des Bundesministers sowie der
hochschulischen Bildungseinrichtungen in Angelegenheiten der
Qualitätssicherung und Bedarfsfragen; studienangebotsspezifische
Prüfung der wissenschaftlichen und professionsorientierten
Voraussetzungen für die Leistungserbringung von Pädagogischen
Hochschulen, allenfalls unter Hinzuziehung einer dafür international
anerkannten unabhängigen Hochschul-Qualitätssicherungseinrichtung;
Stellungnahme im Rahmen der Curricula-Begutachtungsverfahren zu den
Curricula der Lehramtsstudien hinsichtlich der Umsetzung der
berufsrechtlichen Vorgaben an die anbietende Bildungsinstitution
sowie die jährliche Veröffentlichung eines Berichts über den
aktuellen Stand der Pädagoginnen- und Pädagogenbildung in Österreich.

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