VP-Aichinger ad Mariahilfer Straße: Schluss mit der Propaganda, Fakten auf den Tisch

Wien (OTS) - "Zwei Wochen vor Beginn der Probephase in der Mariahilfer Straße reißen die Probleme nicht ab. Im Gegenteil, jetzt kommen immer mehr negative Auswirkungen der Fußgängerzone zu Tage", kritisiert der Klubobmann der ÖVP Wien Fritz Aichinger in Reaktion auf einen Bericht in der Tageszeitung "Die Presse".

Laut Medienberichten musste die MA 46 nun zugeben, dass der Verkehr nicht nur entlang des Gürtels zunehmen wird, sondern auch in den angrenzenden Bezirken Margareten, Josefstadt und Rudolfsheim-Fünfhaus.

"Die ÖVP Wien hat in den letzten Jahren immer wieder darauf hingewiesen, dass sich durch die Fußgängerzone der motorisierte Individualverkehr nicht in Luft auflösen wird", so Fritz Aichinger, "negative Konsequenzen in den Anrainerbezirken bzw. im Innen-Gürtelbereich wurden von der Verkehrsstadträtin aber immer bestritten. Selbst auf der offiziellen Homepage
http://www.dialog-mariahilferstrasse.at/ ist nach wie vor davon die
Rede, dass "sich das Gesamtverkehrsaufkommen durch die weiträumige Verkehrsberuhigung um etwa um 1/3 reduzieren wird".

Fritz Aichinger abschließend: "Die Wahrheit ist den Menschen nicht nur zumutbar, die Fakten müssen jetzt endlich auf den Tisch gelegt werden. Wie verändern sich Verkehrsströme im Innen-Gürtel-Bereich, wie viele Parkplätze fallen weg und vor allem, wie hoch sind die geschätzten Gesamtkosten der Neugestaltung? Ich kann nur wiederholen, was wir bereits vor einem Jahr gesagt haben: Lassen wir den Bürgerinnen und Bürgern die Letztentscheidung, ob sie grundsätzlich für eine Neugestaltung der Mariahilfer Straße sind oder nicht. Die erfolgreichste Einkaufsstraße Österreichs ist zu schade für chaotische rot-grüne Experimente!"

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0002