FSG/PRO-GE: Stopp der Abschiebungen von acht Flüchtlingen in Krisengebiet

Anderle: Plötzliche Festnahme von Serviten-Flüchtlingen ist menschenverachtende Wahlkampftaktik

Wien (OTS/FSG) - Die Innenministerin weist zwar alle Vorwürfe zurück, dass die Festnahmen und die Abschiebung von acht Flüchtlingen aus dem Servitenkloster etwas mit dem Wahlkampf zu tun haben. Diese überhastete Abschiebeaktion hilft aber ausschließlich dem rechten politischen Rand. "Die Äußerungen der FPÖ zeigen, dass sie mit sachlicher und menschlicher Asylpolitik nichts anfangen können. Dass die Menschenleben dieser Asylsuchenden in Gefahr sind, wird in Brutalo-Manier in Abrede gestellt", sagte der Faktionssekretär der FSG/PRO-GE, Manfred Anderle. Dies sei menschenverachtend, daher unterstütze die FSG/PRO-GE die Proteste gegen die Abschiebung.

"Österreich ist kein Willkürstaat. Diese 'Horuck-Abschiebung' in ein Land für das es offizielle Terrorwarnungen gibt, in dem unter anderem laut Amnesty International willkürliche Festnahmen, Folter, Entführungen und Hinrichtungen drohen, ist einfach abzulehnen", kritisierte Anderle die widersprüchliche politische Vorgangsweise. Das Außenministerium hat eine ausdrückliche Reisewarnung für mehrere Provinzen Pakistans verhängt und stellt eine "hohe Sicherheitsgefährdung" für das ganze Land fest. Die FSG/PRO-GE fordert daher die Innenministerin auf, den Stopp aller Abschiebungen nach Pakistan zu veranlassen.

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