- 29.07.2013, 11:49:24
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ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe: Ambulanz-Jets am Wochenende vier Mal im Einsatz
Bis zu 800 Anrufe täglich - Urlaubszeit ist Hochsaison für Gelbe Engel der Schutzbrief-Nothilfe
Utl.: Bis zu 800 Anrufe täglich - Urlaubszeit ist Hochsaison für
Gelbe Engel der Schutzbrief-Nothilfe =
Wien (OTS) - Wenn die Touristen im Sommer die Urlaubsorte stürmen,
beginnt für das Team der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe eine besonders
arbeitsintensive Zeit. "Derzeit gehen bei der Schutzbrief-Nothilfe
des Clubs bis zu 800 Anrufe täglich ein. Das sind doppelt so viele
wie an durchschnittlichen Tagen", schildert Michael Tagunoff, Leiter
der ÖAMTC-Schutzberief-Nothilfe. "Ein signifikanter Rückgang an
Hilferufen ist bis Mitte September nicht zu erwarten." Besonders
gefordert waren die Gelben Engel am vergangenen Wochenende, also am
27. und 28. Juli. Allein an diesen zwei Tagen kamen Ambulanz-Jets
vier Mal zum Einsatz:
* Ein Wiener wagte auf Malta einen Klippensprung aus rund 15 Metern
Höhe ins Meer. Eine folgenschwere Entscheidung, die einen
Brustwirbelbruch und die Heimreise im Ambulanz-Jet des ÖAMTC nach
sich zog.
* Beim Schwimmen in Albanien wurde ein 33-Jähriger Niederösterreicher
von einem Jet-Ski "überfahren" und musste mit Halswirbelbrüchen in
ein albanisches Krankenhaus. Nach der Erstversorgung wurde der
Patient vom ÖAMTC zur weiteren Behandlung ins AKH Linz geflogen, wo
eine sofortige Notoperation erfolgte.
* Eine Familie aus Oberösterreich war bei Verwandten in Sarajewo auf
Urlaub. Beim Spielen erlitt die sechsjährige Tochter Verbrennungen
zweiten Grades an 50 Prozent der Körperoberfläche. Die junge
Patientin wurde vom ÖAMTC zur weiteren Versorgung zurück nach
Österreich geflogen.
* Bei einer Wienerin, die während des Urlaubes in Großbritannien über
Schwierigkeiten beim Gehen klagte, wurde nach dem Rücktransport im
Ambulanz-Jet des ÖAMTC eine schwere Krankheit diagnostiziert.
Große Bandbreite an Schutzbrief-Nothilfe-Leistungen im In- und
Ausland
"Nicht nur die Crew des Ambulanz-Jets war an diesem heißen
Wochenende ungewöhnlich oft im Einsatz", hält der Leiter der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe fest. "Allein vergangenen Samstag und
Sonntag hat der ÖAMTC aus dem In- und Ausland weitere 20
Krankenrücktransporte, teils mit Krankenwagen, teils per Linienflug,
organisiert." Zusätzlich wurde unter anderem 420 Mal Pannenhilfe im
Ausland geleistet, es gab 119 Fahrzeugabschleppungen, 101
Fahrzeugrückholungen, 143 Heimreisen (größtenteils per Mietwagen)
sowie 58 Übernachtungen, die vom ÖAMTC organisiert wurden.
Der ÖAMTC-Schutzbrief bedeutet Soforthilfe in Österreich und in
allen Reiseländern Europas, auf allen Mittelmeerinseln und in allen
Mittelmeerländern, auf den Kanaren, den Azoren und auf Madeira. Er
gilt sowohl für den Inhaber als auch dessen Partner und Kinder bis 19
Jahre. Weitere Infos zum ÖAMTC-Schutzbrief sowie zum
Weltreise-Krankenschutz - ein Zusatzprodukt mit weltweiter Gültigkeit
- findet man unter www.oeamtc.at/schutzbrief.
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