- 26.07.2013, 17:00:27
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Weltjugendtag: Modifiziertes Programm, Lob aus Österreich
Hauptveranstaltung am Wochenende an der Copacabana statt fernab des Stadtzentrums - Würdigung für Österreichs Teilnehmer durch Faymann, Spindelegger und Glawischnig
Utl.: Hauptveranstaltung am Wochenende an der Copacabana statt
fernab des Stadtzentrums - Würdigung für Österreichs
Teilnehmer durch Faymann,
Spindelegger und Glawischnig =
Wien, 26.07.13 (KAP) Der katholische Weltjugendtag in Rio de Janeiro
steuert am Wochenende auf seinen Höhepunkt zu. Die Gebetsvigil am
Samstagabend und der Abschlussgottesdienst am Sonntag, bei dem der
Papst und bis zu zwei Millionen Jugendliche erwartet werden, wurden
aufgrund unsicherer Wetterlage von einem Ort fernab des
Stadtzentrums an die Copacabana verlegt.
Am Freitag traf Papst Franziskus mit jungen Strafgefangenen und
deren Begleitern zusammen, ehe er zu Mittag (Ortszeit) das
Angelus-Gebet sprach und Jugendlichen aus allen Kontinenten zu einem
gemeinsamen Mittagessen empfing.
Am Abend sollte dann ein Kreuzweg mit rund einer Million
Jugendlichen an der Copacabana stattfinden. Der Papst wollte zwei
Ansprachen halten - am Beginn und zum Abschluss.
Aus Österreich gab es zuletzt viel Lob für den Weltjugendtag und
seine Teilnehmer. So zeigte sich Bundeskanzler Werner Faymann per
Facebook-Eintrag "beeindruckt" vom Idealismus der 560 jugendlichen
Österreicher vor Ort und ihrem Engagement für eine gerechtere Welt,
deren Berichte er verfolge.
Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger betonte gegenüber
der Katholischen Jugend (KJ), der Weltjugendtag baue "eine Brücke
zwischen Religionen und Völkern" und sei "deutliches Signal an die
weltweit gesetzten Dialogbemühungen". Er nahm dabei besonders auf
das interreligiöse Treffen im Rahmen des Weltjugendtages Bezug.
Grünen-Chefin Eva Glawischnig bezeichnete es gegenüber der KJ als
"wichtig, dass sich die Jugend aktiv an der Gestaltung ihrer eigenen
Zukunft beteiligt". Ermutigend sei angesichts hoher
Jugendarbeitslosigkeit vielerorts, "dass viele engagierte
Jugendliche über die großen Fragen unserer Gesellschaft
diskutieren". Das Bemühen um "internationale Solidarität, mehr
Gerechtigkeit, Armutsbekämpfung und ein friedliches Miteinander"
brauche die gemeinsame Anstrengung aller Kräfte, "über alle Grenzen
hinweg", so Glawischnig.
Detailliertere Informationen, laufende Berichte und Hintergründe zum
Weltjugendtag unter www.kathpress.at/brasilien
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