- 24.07.2013, 08:47:56
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AK zu Maschinen- und Metallwarenindustrie: Branche gut unterwegs
Kaske: Beschäftigte müssen ihren fairen Anteil an der Entwicklung erhalten
Utl.: Kaske: Beschäftigte müssen ihren fairen Anteil an der
Entwicklung erhalten =
Wien (OTS) - In der Maschinen- und Metallwarenindustrie geht es
weiter aufwärts. Im Vorjahr wurde ein Produktionswert von 20
Milliarden Euro erzielt - ein Plus von knapp zehn Prozent. "Dass der
Sektor derart gute Zahlen aufweist, dafür sind vor allem die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich. Das muss bei den
heurigen Lohnabschlüssen auch berücksichtigt werden", sagt AK
Präsident Rudi Kaske.
Der Aufwärtstrend, den die Maschinen- und Metallwarenindustrie
nach der Finanzkrise eingeschlagen hat, hält weiter an: Nachdem der
Produktionswert im Vorjahr um knapp zehn Prozent auf 20 Milliarden
Euro gesteigert werden konnte, wurde auch im ersten Quartal des
laufenden Jahres ein Zuwachs von 3,1 Prozent erzielt.
Auch eine Analyse der bereits vorliegenden Jahresabschlüsse aus
dem Geschäftsjahr 2012 zeigt (63 Unternehmen, die mit einem
Produktionswert von 9,1 Milliarden Euro fast die Hälfte der Branche
repräsentieren), dass 70 Prozent der Betriebe ihren Umsatz in die
Höhe schrauben konnten. Auch ein Blick auf die Ertragslage offenbart
Positives: Insgesamt erzielt die Branche im Vorjahr ein Plus beim
Jahresüberschuss von 14 Prozent. Beim operativen Ergebnis
verzeichnete die Maschinen- und Metallwarenindustrie einen Zuwachs
von fünf Prozent, was in einer guten EBIT-Marge von 7,7 Prozent
resultiert. Die Produktivität - gemessen an der Wertschöpfung pro
Beschäftigten - ist 2012 um weitere 3,3 Prozent verbessert worden -
und dies nach einem außerordentlich hohen Plus im Jahr 2011 von zehn
Prozent. Damit hat sich auch die Wettbewerbssituation der Unternehmen
weiter verbessert.
Erfreulich ist, dass sich die gute Entwicklung in der Branche auch
auf die Beschäftigtenzahlen niederschlägt. Nach einem Anstieg in den
Jahren 2011 (plus 3,2 Prozent) und 2012 (plus 4,2 Prozent), wurde
auch in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres ein Zuwachs von
1,6 Prozent verzeichnet.
"Die Zahlen zeigen, dass sich der Sektor auf einem guten Weg
befindet. Dafür dürfen aber nicht nur die Eigentümer in Form hoher
Dividenden belohnt werden. Vor allem die Beschäftigten müssen ihren
fairen Anteil erhalten", fordert Kaske. Zudem schaffen steigende
Löhne auch jene Nachfrage, die die Konjunktur in diesem Land dringend
braucht.
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