Fekter in ÖSTERREICH: "Kanzler Faymann hat den Wirtschaftsstandort vernachlässigt und massiv gefährdet"

ÖVP-Finanzministerin greift in ÖSTERREICH-Interview SPÖ an und kontert Ablösegerüchten

Wien (OTS) - In einem Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (im Magazin der Sonntagsausgabe) greift Finanzministerin Fekter die SPÖ und Kanzler Werner Faymann an: "Klassenkampf ist eine Methode aus dem vorherigen Jahrhundert. Der Klassenkampf hat uns damals in große Konflikte gestürzt. Die SPÖ hetzt, und zwar konkret gegen gewisse Berufsgruppen und Leistungsträger, die dazu beigetragen, dass sich Wohlstand vermehrt. Die SPÖ soll schauen, wohin dieses Schüren von Neidgefühlen schon einmal geführt hat." Und Fekter nimmt auch SP-Kanzler Werner Faymann ins Visier: "In den vergangenen Jahren hat Kanzler Faymann den Wirtschaftsstandort vernachlässigt und massiv gefährdet."

Fekter kontert in ÖSTERREICH auch erstmals den Ablösegerüchten um sie: "Vor Neid und Neidern ist man nie gefeit. Ich habe als Finanzministerin eine hohe Position. Und natürlich wollen einige meinen Job haben. Aber der Vizekanzler vertraut mir und meiner Arbeit."

Und Fekter scheint auch zu wissen, wer sie als Finanzministerin demontieren wolle: "Diese Intrigen werden von Männern gesteuert. Alle, die meinen Job haben wollen, sind Männer."

Sie habe erst in der Politik "erlebt, wie man als Frau immer noch zweitplatziert wird und die Ellbogen der Männer" zu spüren bekommen. Laut der VP-Finanzministerin "ist es kein Zufall, dass nun drei weibliche Ministerinnen als Ablösekandidatinnen lanciert" würden (Anmerkung: Fekter selbst, SP-Bildungsministerin Claudia Schmied und VP-Justizministerin Beatrix Karl).

Ihrer eigenen Tochter habe Fekter "abgeraten, sogar untersagt, in die Politik zu gehen", erzählt die Finanzministerin der Tageszeitung ÖSTERREICH.

An Rücktritt denkt Fekter jedenfalls nicht: "Ich bin eine Kämpfernatur. Meine Devise ist, dass sich am Ende trockene, gute Arbeit, und nicht Intrigen lohnen. Ich gebe nicht auf."

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