- 21.07.2013, 13:18:07
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Fekter in ÖSTERREICH: "Kanzler Faymann hat den Wirtschaftsstandort vernachlässigt und massiv gefährdet"
ÖVP-Finanzministerin greift in ÖSTERREICH-Interview SPÖ an und kontert Ablösegerüchten
Utl.: ÖVP-Finanzministerin greift in ÖSTERREICH-Interview SPÖ an und
kontert Ablösegerüchten =
Wien (OTS) - In einem Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (im
Magazin der Sonntagsausgabe) greift Finanzministerin Fekter die SPÖ
und Kanzler Werner Faymann an: "Klassenkampf ist eine Methode aus dem
vorherigen Jahrhundert. Der Klassenkampf hat uns damals in große
Konflikte gestürzt. Die SPÖ hetzt, und zwar konkret gegen gewisse
Berufsgruppen und Leistungsträger, die dazu beigetragen, dass sich
Wohlstand vermehrt. Die SPÖ soll schauen, wohin dieses Schüren von
Neidgefühlen schon einmal geführt hat." Und Fekter nimmt auch
SP-Kanzler Werner Faymann ins Visier: "In den vergangenen Jahren hat
Kanzler Faymann den Wirtschaftsstandort vernachlässigt und massiv
gefährdet."
Fekter kontert in ÖSTERREICH auch erstmals den Ablösegerüchten um
sie: "Vor Neid und Neidern ist man nie gefeit. Ich habe als
Finanzministerin eine hohe Position. Und natürlich wollen einige
meinen Job haben. Aber der Vizekanzler vertraut mir und meiner
Arbeit."
Und Fekter scheint auch zu wissen, wer sie als Finanzministerin
demontieren wolle: "Diese Intrigen werden von Männern gesteuert.
Alle, die meinen Job haben wollen, sind Männer."
Sie habe erst in der Politik "erlebt, wie man als Frau immer noch
zweitplatziert wird und die Ellbogen der Männer" zu spüren bekommen.
Laut der VP-Finanzministerin "ist es kein Zufall, dass nun drei
weibliche Ministerinnen als Ablösekandidatinnen lanciert" würden
(Anmerkung: Fekter selbst, SP-Bildungsministerin Claudia Schmied und
VP-Justizministerin Beatrix Karl).
Ihrer eigenen Tochter habe Fekter "abgeraten, sogar untersagt, in
die Politik zu gehen", erzählt die Finanzministerin der Tageszeitung
ÖSTERREICH.
An Rücktritt denkt Fekter jedenfalls nicht: "Ich bin eine
Kämpfernatur. Meine Devise ist, dass sich am Ende trockene, gute
Arbeit, und nicht Intrigen lohnen. Ich gebe nicht auf."
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