WirtschaftsBlatt: So will Maria Fekter die Hypo Alpe Adria restrukturieren

Die Finanzministerin möchte auoßerdem in der nächsten Legislaturperiode Steuerreform und Lohnnebenkostensenkung umsetzen

Wien (OTS) - In der Montagausgabe des WirtschaftsBlatts erläutert Finanzministerin Maria Fekter ihre nächsten Vorhaben bei Banken, Budget und Steuern.

Im Interview skizziert Fekter die Details der Restrukturierung der Hypo Alpe Adria. So liegt neben dem Verkauf der Österreich-Tochter und der Einstellung des Neugeschäfts in Italien der Fokus auf dem Südosteuropa-Netzwerk: "Wir haben eine Fristerstreckung bis Mitte 2015 erreicht." Laut der Ministerin "soll das Neugeschäft in Südosteuropa nicht zur Gänze eingestellt werden, um Wert und Verkaufsfähigkeit der Töchter zu erhalten." Zudem habe man "Flexibilität bei Fremdwährungskrediten" erreicht: "Eine Einstellung der Eurokredite würde die Werthaltigkeit schädigen."

Fekter erwartet zu den vorgelegten Szenarien bald eine Entscheidung der EU: "Es ist uns signalisiert worden, dass die Hypo bei den Herbstentscheidungen dabei ist."

Die Ministerin beschreibt im Gespräch auch die notwendigen Qualifikationen für den neuen Hypo Alpe Adria-Chef. Die Hypo brauche "einen bankerfahrenen Manager" mit "Abwicklungs- und Osteuropa-Erfahrung". Außerdem solle der Manager "mit einem öffentlichen Eigentümer und der dazugehörenden medialen Begleitmusik" umgehen können.

Fekter spricht im weiteren Verlauf des Interview auch davon, dass es "mit Sicherheit" in der nächsten Legislaturperiode eine Steuerreform geben werde, da das Steuersystem "ungerecht" sei. Auch eine Lohnnebenkostensenkung wäre "wünschenswert" und mit geringeren Beiträgen zu Arbeitslosenversicherung und Insolvenzausgleichsfonds finanzierbar.

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