- 14.07.2013, 09:47:34
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Bundesheer: Entminungsdienst 2013 bereits rund 400 Mal ausgerückt
Zwölf Tonnen Kriegsmaterial geräumt
Utl.: Zwölf Tonnen Kriegsmaterial geräumt =
Wien (OTS/BMLVS) - In den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 räumte
der Entminungsdienst des Bundesheeres im gesamten Bundesgebiet rund
zwölf Tonnen sprengkräftige Kriegsmittel. Die Mitarbeiter des
Entminungsdienstes bearbeiteten im ersten Halbjahr 2013 rund 400
Fund- beziehungsweise Wahrnehmungsmeldungen. Dabei handelte es sich
in 22 Fällen um Bombenblindgänger schwerer als 50 kg.
Das Schwergewicht lag im Osten Österreichs - das am stärksten
betroffene Bundesland war Niederösterreich mit 183 Einsätzen, gefolgt
von der Steiermark (62), Oberösterreich (42), Wien (30), dem
Burgenland (27), Kärnten (19), Tirol (15), Salzburg (12) und
Vorarlberg (1). Jedes einzelne dieser Kriegsrelikte wurde geborgen,
untersucht, abtransportiert und vernichtet. In 16 Fällen mussten die
Fundstücke vor Ort gesprengt werden.
Den Großteil der beseitigten Kriegsrelikte bildeten Granaten. Die
Tauchgruppe des Entminungsdienstes sorgte bei sieben Taucheinsätzen
für die Bergung von Kriegsrelikten aus Gewässern. Die Mitarbeiter des
Entminungsdienstes legten mit ihren elf Einsatzfahrzeugen von Jänner
bis Juni 2013 etwa 104.200 Kilometer zurück.
Per Waffengesetz ist der Entminungsdienst für die Bergung,
Untersuchung und Entschärfung aufgefundener sprengkräftiger
Kriegsgeräte zuständig. Der Entminungsdienst hat seine Dienststelle
in Wien, sowie Außenstellen in Graz und in Linz-Hörsching.
Weitere Informationen und Bildmaterial zum Entminungsdienst:
http://www.bundesheer.at/cms/artikel.php?ID=6529
http://www.bundesheer.at/organisation/gattung/entminungsdienst.shtml
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