- 13.07.2013, 15:57:26
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Ackerl: "Querschüsse aus der ÖVP müssen aufhören"
Oberösterreichs SPÖ-Chef versteht neuerliche Kritik an Linzer Medizin-Fakultät nicht
Utl.: Oberösterreichs SPÖ-Chef versteht neuerliche Kritik an Linzer
Medizin-Fakultät nicht =
Linz (OTS) - Die Querschüsse der ÖVP gegen die Linzer
Medizin-Fakultät reißen einfach nicht ab. So drohte zuletzt der
schwarze Salzburger Landesrat Christian Stöckl sogar mit einer Klage
beim Verfassungsgerichtshof, sollte "sein" Bundesland nicht die
geforderten 30 Millionen Euro als Ausgleich für die
Medizinerausbildung in der privaten Paracelsus-Uni erhalten.
Salzburg habe nämlich schon seit 1962 eine Medizinische Fakultät
geplant, allerdings vom Bund immer eine Absage erhalten.
Oberösterreichs SPÖ-Landesparteivorsitzender Josef Ackerl dazu: "Ich
verstehe die ÖVP nicht. Teile der Partei sind für die
Medizin-Fakultät in Linz, andere Teile wettern heftig dagegen. So
stelle ich mir keine seriöse Politik vor." Die Medizin-Fakultät in
Linz sei enorm wichtig, man dürfe dieses wegweisende Projekt jetzt
nicht mehr in Frage stellen. Auch ÖVP-Finanzministerin Maria Fekter
fahre laut Ackerl einen Zick-Zack-Kurs und scheue klare
Entscheidungen. "Das sind wir ja von Fekter gewöhnt."
Die ÖVP-Politikerin sei zwar für die neue Einrichtung in Linz, wolle
aber auf all die finanziellen Forderungen rund um die geplante
Medizin-Fakultät nicht eingehen. Das sei eine Frage des nächsten
Budgets, so Fekter. Ackerl: "Ich weiß nicht, warum die Frau
Finanzministerin hier nicht klar Stellung bezieht und sagt, was Sache
ist." Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer habe seine
Parteikollegen offenbar nicht im Griff. "Ich würde mir bei der ÖVP
eine einheitliche Linie in Sachen Medizin-Fakultät wünschen", betont
Ackerl.
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