KURIER: Heinisch-Hosek will kein zusätzliches Justizpersonal stellen

Beamtenministerin erteilt Justizministerin eine Abfuhr

Wien (OTS) - Die von Justizministerin Beatrix Karl angekündigte Reform des Jugendstrafvollzugs sorgt in der Regierung für Verstimmung. Karl fordert mehr Personal und sagt: "Ich rechne mit Unterstützung von Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek." Diese reagierte auf das Begehren gegenüber dem KURIER so: "Karl hat für den Zeitraum 2010 bis 2014 420 zusätzliche Planstellen bekommen. Zudem gibt es eine Justizbetreuungsagentur, bei der extern Personal zugekauft werden kann. Die Planstellen müssten reichen. Der Aufnahmestopp des öffentlichen Dienstes gilt für ihr Ressort ja nicht." Heinisch-Hosek sagt, Karl habe sich noch nicht an sie gewendet. "Einem Gespräch werde ich mich aber nicht verweigern."

Rückfragen & Kontakt:

KURIER, Innenpolitik
Tel.: (01) 52 100/2649
innenpolitik@kurier.at
www.kurier.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PKU0002