- 12.07.2013, 10:55:31
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Razborcan: Verbesserung der Erreichbarkeit des Wald- und Weinviertels durch Schnellstraßen und Ausbau des Bahnnetzes
Leistungsfähige Infrastruktur schafft Standortqualität und Arbeitsplätze
Utl.: Leistungsfähige Infrastruktur schafft Standortqualität und
Arbeitsplätze =
St. Pölten, (OTS/SPI) - Die Erreichbarkeit des Waldviertels ist
sowohl per Bahn als auch per Straße nicht ausreichend. Dies hat dazu
geführt, dass das Waldviertel die Region in Niederösterreich ist, die
sich am schwächsten entwickelt hat. Darüber hinaus stellen die
bestehenden Bundestrassen aufgrund der hohen Unfallzahlen ein hohes
Sicherheitsrisiko dar. Was das Waldviertel betrifft, ist der
bisherige Ausbau der S3 Stockerau-Hollabrunn und der vorgesehene
selektive Ausbau von Hollabrunn-Süd bis Guntersdorf ein Schritt in
die richtige Richtung. Allerdings reicht dieser Ausbau allein nicht
aus, denn entlang der B4 (Stockerau - Horn - Geras) sowie entlang der
B37 (Krems - Gföhl - Zwettl) sind die vorhandenen Gewerbezentren,
Gewerbeparks und Betriebe derzeit wirtschaftlich noch gut
aufgestellt, verlieren aber durch die schlechte Straßenanbindung
immer mehr an Standortqualität. "Wenn keine Maßnahmen entlang der B4
und der B37 getroffen werden, so wird sich das Waldviertel auch
weiterhin nur schlecht entwickeln können. Dadurch verliert die Region
Arbeitsplätze und die Abwanderung wird sich verstärken. Daher ist
eine Verbesserung der Verkehrsanbindung an das hochrangige
Straßennetz, wie die SPNÖ mit einer Waldviertelautobahn fordert,
dringend notwendig", so der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten,
LAbg. Gerhard Razborcan.
"Ähnliches gilt auch für das Weinviertel, obgleich dort mit dem Bau
der Nordautobahn und dem geplanten Ausbau der S8 in den letzten
Jahren viel Nachholbedarf abgearbeitet wurde bzw. noch abgearbeitet
werden wird", so Razborcan, der auch die Wichtigkeit des Ausbaus der
Franz Josefs-Bahn betont: "Der Vorteil der Franz-Josefs-Bahn ist,
dass diese durchgehend elektrifiziert und zwischen Wien und
Absdorf-Hippersdorf zweigleisig ist. Probleme liegen im nicht
durchgehenden zweigleisigen Ausbau, im Fehlen eines attraktiven
Taktverkehrs und langer Fahrzeiten. Als Verbesserungen sollte der
zweigleisige Ausbau vorangetrieben, die Fahrzeiten zwischen Gmünd -
Wien FJBf auf unter 2 Stunden reduziert und ein durchgehender und
konsequenten Taktverkehr geschaffen werden. Ebenso müssen die
Aufenthalte reduziert werden."
Der SPNÖ-Verkehrspolitiker möchte aber auch einen ganz besonderen
Focus auf die Wasserstraße Donau lenken. "Die Möglichkeiten, die sich
durch den Ausbau der Donau für die Schifffahrt ergeben, werden
derzeit in Niederösterreich etwas stiefmütterlich behandelt. Gerade
für die Region Wien-Umgebung und Bruck würden sich dadurch zahlreiche
Chancen bieten. Bekanntlich werden derzeit ja bloß zehn Prozent der
möglichen Kapazität auf der Donau genützt. Eine verstärkte
Verlagerung des Schwerverkehrs von der Straße auf die Donau hätte,
neben einer Verkehrsberuhigung für den Donauraum, auch eine
erhebliche Reduktion des CO2-Ausstoßes zur Folge", so Razborcan
abschließend.
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