- 11.07.2013, 13:42:34
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uni.stärken - Karlheinz Töchterle: Universitätsstandort Graz zeichnet sich durch gelebte Kooperation aus
Wissenschafts- und Forschungsminister zu Gast an der Universität Graz, der Medizinischen Universität Graz und der TU Graz - schwungvolle Fahrt mit TU-Fahrrad

Utl.: Wissenschafts- und Forschungsminister zu Gast an der
Universität Graz, der Medizinischen Universität Graz und der
TU Graz - schwungvolle Fahrt mit TU-Fahrrad =
Wien (OTS) - "Der Universitätsstandort Graz zeichnet sich durch
gelebte Kooperation aus: Synergien werden optimal genutzt und damit
Stärke erzeugt und die nationale wie internationale Sichtbarkeit
erhöht", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz
Töchterle. Er ist heute im Rahmen seiner gezielten
"uni.stärken"-Besuche zu Gast an der Universität Graz, der
Medizinischen Universität Graz und der TU Graz. "Alle drei
Universitäten haben ihre Stärken - sei es die bestmögliche Ausbildung
der Lehrerinnen und Lehrer, der Aufbau der Biobanken oder der
wissenschaftliche Fortschritt im Bereich Biomechanik. Ihre größte
Stärke beziehen sie aber aus ihren Synergien", nannte Töchterle als
Beispiele die gemeinsamen Forschungsvorhaben in der biomedizinischen
Technik im Rahmen von "BioTechMed" und die naturwissenschaftliche
Forschung und Lehre im Rahmen von "NAWI Graz".
Den Grazer "uni.stärken"-Tag begann der Minister mit einem
gemeinsamen Pressegespräch mit Rektorin Dr. Christa Neuper und
Vizerektor Dr. Martin Polaschek zum Thema "Pädagog/innenbildung NEU",
bei dem das "Sieben-Punkte-Programm" der Universität Graz präsentiert
wurde. "Die Universität Graz erfüllt den seitens der Bundesregierung
geschaffenen einheitlichen Rahmen sehr engagiert und innovativ mit
Leben", so Töchterle. Rektorin Christa Neuper: "Die Universität
reagiert auf die gesellschaftlichen Entwicklungen und nimmt die
Herausforderung an, die Bildung der Pädagog/innen weiter zu
professionalisieren und damit unsere nachkommenden Generationen
bestmöglich auszubilden." Töchterle wird heute Nachmittag weiters das
erste österreichweite Habilitationsforum für Fachdidaktik und
Unterrichtsforschung an der Universität Graz eröffnen.
Weitere Station war ein Besuch an der Medizinischen Universität Graz,
wo der Minister von Rektor Dr. Josef Smolle empfangen wurde. Zunächst
besichtigte der Minister das Clinical Skills Center (CSC), in dem
Studierende ihre klinischen Fertigkeiten üben und vertiefen.
"Angehende Medizinerinnen und Mediziner finden hier optimale
Rahmenbedingungen, um sich auf ihren Einstieg in das Berufsleben
vorzubereiten", sagte Töchterle. Weiters wurde dem Minister das
ausgeklügelte Lagersystem der Biobank präsentiert. "Die Med Uni Graz
konnte seit ihrer Selbständigkeit ihre wissenschaftlichen Leistungen
mehr als verdreifachen - wesentlicher Erfolgsfaktor ist die
exzellente Zusammenarbeit mit den anderen Universitäten am Standort
und mit dem Krankenanstaltenträger in der Steiermark", sieht Rektor
Smolle die Kooperation als Schlüssel für die Zukunft. "Unser Ziel ist
personalisierte Medizin auf wissenschaftlicher Grundlage zum Wohl
unserer Patienten, wofür die Biobank Graz die Basis bietet."
An der TU Graz wurde Töchterle von Rektor Dr. Harald Kainz im
Biomechanik-Labor begrüßt. Bei einer Laborführung wurde dem Minister
u.a. ein Projekt zur Erforschung der Mikrostruktur von Organen am
Beispiel von Herz und Aorta präsentiert - eine Kooperation von TU
Graz, Uni Graz und Med Uni Graz. "Die interdisziplinäre
Zusammenarbeit bringt technischen wie medizinischen Fortschritt, der
auch vielen Patientinnen und Patienten neue Hoffnung schenken kann",
so Töchterle. "Gemeinsam mehr erreichen ist unser Motto am
Wissenschaftsstandort Steiermark. Gerade im Verbund von Technik,
Naturwissenschaft und Medizin lässt sich zum Wohl der Menschen und
der Gesellschaft viel erreichen", erklärt TU-Rektor Kainz die Linie,
die ganz im Zeichen von Verantwortung und Vernetzung steht. Am
Institut für Werkstoffkunde und Schweißtechnik wurde dem Minister im
Anschluss die hoch präzise Elektrostrahlschweißanlage mit ihrem
breiten Anwendungsspektrum von der Medizintechnik bis zu dickwandigen
Kraftwerkskomponenten präsentiert. Den Schwung der TU Graz nahm der
Minister im besten Sinn des Wortes mit - und legte den Weg zum
nächsten Termin mittels TU-Fahrrad zurück.
Wissenschaftsminister Töchterle setzt mit seinem Besuch an der
Universität Graz, der Medizinischen Universität Graz und der
Technischen Universität Graz seine gezielten Universitätsbesuche in
der Reihe "uni.stärken" fort. Bisher war er an der Universität
Klagenfurt, der Veterinärmedizinischen Universität Wien, dem
Mozarteum Salzburg, der Universität Wien, der Universität Innsbruck,
der Montanuniversität Leoben, der JKU Linz, der Kunstuniversität Linz
und der Universität für Bodenkultur Wien. Morgen wird Töchterle an
der Medizinischen Universität Innsbruck zu Gast sein. Ziel der
Besuche ist es, die zahlreich vorhandenen Stärken der Universitäten
sichtbarer zu machen.
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