• 10.07.2013, 11:39:30
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ÖAMTC: Schwerverletzter Niederösterreicher mit Ambulanzjet aus Türkei heimgeholt

Verbrennungen zweiten Grades durch Gaskartusche

Utl.: Verbrennungen zweiten Grades durch Gaskartusche =

Wien (OTS) - Am 28. Juni 2013 startete Familie K. aus
Niederösterreich mit dem Auto in Richtung Türkei. Zu diesem Zeitpunkt
ahnten weder das Ehepaar noch die beiden Kinder etwas von der
dramatischen Wendung, die der Traumurlaub nehmen würde. "Am 6. Juli
fing auf einem Campingplatz in der Türkei die Gaskartusche, die
Familienvater Matthias K. zum Kochen verwenden wollte, plötzlich
Feuer. Der 44-Jährige erlitt dabei Verbrennungen zweiten Grades an
beiden Ober- und Unterarmen sowie an den Beinen", berichtet Michael
Tagunoff, Leiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. "Auch das Zelt der
Familie brannte vollständig nieder."

Nachdem der Patient erstversorgt und in einem Krankenhaus in der
Türkei weiter behandelt worden war, wurde auch die
Schutzbrief-Nothilfe des ÖAMTC verständigt. Der Vertrauensarzt des
Clubs entschied schließlich gemeinsam mit den Ärzten vor Ort, den
44-Jährigen so bald wie möglich per ÖAMTC-Ambulanzjet nach Österreich
zurückzubringen. "Für die geschockte Familie von K. wurde vom Club
ein Heimflug mit einer Linienmaschine organisiert. Das Auto wird zu
einem späteren Zeitpunkt von einem ÖAMTC-Fahrer abgeholt und nach
Österreich gebracht", so Tagunoff. Das Ambulanzflugzeug wird auf dem
Rückflug nach Wien in Korfu zwischenlanden. Dort ist eine
Schutzbrief-Inhaberin aus Wien schwer erkrankt. Sie wird auf diesem
Weg zeitgleich zurück in die Heimat geholt. Der Jet wird
voraussichtlich heute, Mittwoch, am frühen Nachmittag in Wien landen.
Für den Weitertransport der Patienten in Krankenhäuser in
Niederösterreich bzw. Wien hat der ÖAMTC bereits gesorgt.

Die Kosten für die beiden Rückholungen belaufen sich auf rund
20.000 Euro. Für diese Summe kommt zur Gänze der ÖAMTC auf, weil
beide Patienten Inhaber eines ÖAMTC-Schutzbriefes sind. Der
ÖAMTC-Schutzbrief garantiert Soforthilfe in Österreich und in allen
Reiseländern Europas, auf allen Mittelmeerinseln und in allen
Mittelmeerländern, auf den Kanaren, den Azoren und auf Madeira. Der
Schutzbrief gilt sowohl für den Schutzbriefinhaber als auch für
dessen Partner sowie für dessen Kinder bis 19 Jahre. Weitere
Informationen zum ÖAMTC-Schutzbrief findet man unter
www.oeamtc.at/schutzbrief. Weltweit sind durch die internationale
Vernetzung des ÖAMTC 200 Schwesterclubs auch für österreichische
Urlauber im Einsatz. In den 16 europäischen Notrufstationen sind über
250 deutschsprachige Mitarbeiter mit Erfahrung im Umgang mit den
Behörden des Landes rund um die Uhr erreichbar.

Mehr Infos zum ÖAMTC-Schutzbrief und Leistungen findet man unter
www.oeamtc.at/schutzbrief.

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