- 10.07.2013, 10:23:59
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"Am Schauplatz" am 11. Juli: "Nicht von dieser Welt"
Reportage über Menschen, denen das Leben ohne Mystik zu gewöhnlich wäre
Utl.: Reportage über Menschen, denen das Leben ohne Mystik zu
gewöhnlich wäre =
Wien (OTS) - Sie glauben an Engerln und Dämonen, unterhalten sich mit
Verstorbenen und brauen Liebestränke. Für die "Am
Schauplatz"-Reportage "Nicht von dieser Welt" - zu sehen am
Donnerstag, dem 11. Juli 2013, um 21.05 Uhr in ORF 2 - haben Nina
Horowitz und Klaus Dutzler Menschen getroffen, denen das Leben ohne
Mystik zu gewöhnlich wäre und die ihre Übersinnlichkeit zum Beruf
gemacht haben. Es werden immer mehr. In Österreich gibt es 13.400
praktische Ärzte und schon 13.000 Energetiker. Die Behauptung, dass
sie heilen können, ist ihnen aber verboten.
In Latschach am Faaker See ordiniert Daniela Helene Weber als Medium
Silvi. Sie könne schönes Wetter herbeizaubern und mit Verstorbenen
Kontakt aufnehmen, behauptet sie. Sogar mit Prominenten wie dem
ehemaligen Bundeskanzler und Agnostiker Bruno Kreisky kann sie im
Jenseits plaudern. Eine Stunde kostet ihre Klienten 60 Euro und das
Medium viel Kraft. So viel Kraft, dass Frau Weber vor ein paar Jahren
sogar an einem Burn-out litt. Deshalb erholt sie sich heute, so oft
es ihre Zeit erlaubt, bei Kurzurlauben in Italien.
Ihre Energie holen sich Wolfgang Hanisch und Werner Sailer am
mystischen "Platz des Skorpions" in Kautzen im Waldviertel. Alle
Steine zusammen spiegeln das Sternbild des Skorpions wider, so die
Legende. Die zwei Freunde glauben felsenfest an die Kraft der Steine.
Und daran, dass ein Stück Keramik im Glas sogar den Schankwein
gesünder macht.
Sehnsucht nach höheren Mächten hat die Kartenlegerin Karo Petek. Sie
will in Hallein ein Energiezentrum aus Stahl und Glas bauen.
Grundstück hat sie noch keines, auch noch keine Sponsoren, aber eine
Vision, wie es aussehen soll. Im Moment arbeitet sie mit ihren
Klienten noch zu Hause. Zum Beispiel mit Hilfe einer Kristallliege,
die die sieben Hauptchakren wieder in Ordnung bringen soll. Die 2.000
Nebenchakren werden dabei angeblich auch aktiviert. Nebenbei.
Elisa Schlemmer ist erst seit einigen Jahren hauptberuflich Hexe. Die
gelernte Krankenschwester residiert in einem großen Vierkanthof
mitten in Niederösterreich und kann über einen Mangel an Kundschaft
nicht klagen. Sie braut Zaubertränke aller Art. Imageprobleme gibt es
dennoch. Dass viele noch immer dem Bild der kinderfressenden
Märchenhexe anhängen, ärgert sie. Und wenn die Wirtschaftskammer
wissen will, welches Gewerbe sie ausübt, wird es überhaupt
kompliziert.
Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der
Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand
abrufbar.
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