- 09.07.2013, 12:38:03
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Rübig: Unternehmergeist muss gelernt, gelehrt und gefördert werden
Industrieausschuss des EU-Parlaments beschließt von Paul Rübig vorgeschlagenen Maßnahmenkatalog für mehr Unternehmergeist in Europa
Utl.: Industrieausschuss des EU-Parlaments beschließt von Paul
Rübig vorgeschlagenen Maßnahmenkatalog für mehr
Unternehmergeist in
Europa =
Brüssel, 09. Juli 2013 (ÖVP-PD) "Europa braucht mehr
Unternehmer. Unternehmerisches Denken fällt aber nicht vom Himmel,
sondern muss gelernt, gelehrt, gefördert und durch die richtigen
Rahmenbedingungen freigesetzt werden. Hier geschieht noch viel zu
wenig. In diesem Bereich brauchen wir dringend bahnbrechende und
wirksame Maßnahmen und keine weiteren Sonntagsreden", betont der
Industriesprecher der ÖVP im EU-Parlament, Paul Rübig, nach der
heutigen Abstimmung. Die EU-Kommission hatte im Jänner 2013 den
Aktionsplan "Entrepreneurship 2020" für mehr Unternehmergeist in
Europa vorgestellt. Heute verabschiedete der zuständige
Industrieausschuss des EU-Parlaments einen Maßnahmenkatalog dazu.
Rübig ist Chefverhandler des EU-Parlaments für die Initiative. ****
Teil des Aktionsplans sollen nach dem Willen der Abgeordneten
sowohl Steuersenkungen, Bildungsmaßnahmen und Förderprogramme, als
auch verbesserte Rahmenbedingungen für Unternehmerinnen und
Unternehmer sein. "Wir wollen beispielsweise, dass jedes EU-Land
bis 2015 unternehmerische Bildung in den schulischen Lehrplänen
festschreibt und dass das Austauschprogramm 'Erasmus für
Jungunternehmer' auf mindestens 10.000 Austäusche pro Jahr
ausgebaut wird", erklärt Rübig. Unternehmern, die den Schritt in
die Selbständigkeit wagen wollen, sollen die ersten Schritte leicht
gemacht werden: "Die Prozeduren und Registrierungen müssen
vereinfacht werden. Anschubfinanzierungen, Mikrokredite und KMU-
Förderungen müssen zugänglicher werden. Dafür werden auch im EU-
Budget 2014 zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt. Im
Mittelpunkt muss die Verwirklichung der unternehmerischen Idee,
nicht die Bürokratie stehen", so der Europaabgeordnete.
Außerdem sollen Unternehmensübertragungen vereinfacht werden
und "redliche Unternehmer" nach einer Insolvenz eine zweite Chance
bekommen: "96 Prozent aller Insolvenzen passieren aufgrund von
verspäteten Zahlungen und anderen praktischen Problemen. Menschen,
die Unternehmergeist und Mut haben und aus Fehlern gelernt haben,
darf man nicht die Freiheit nehmen, Arbeitsplätze zu schaffen",
will Rübig. "Man kann wirtschaftlichen Aufschwung und Arbeitsplätze
nicht allein durch staatliche Maßnahmen auf Knopfdruck erzeugen. Es
ist Aufgabe der Politik, Barrieren aus dem Weg zu räumen, damit
leistungs- und risikofreudige Unternehmer Jobs schaffen können",
betont der ÖVP-Parlamentarier.
Rückfragen:
Dr. Paul Rübig, MEP, Tel.: +32-2-284-5749, paul.ruebig@ep.europa.eu
Daniel Köster M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-487-384784,
daniel.koster@ep.europa.eu
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