- 08.07.2013, 13:26:03
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Pirker: Modernisierung des Eisenbahnmarkts ist im Interesse der Kunden
ÖVP-EU-Verkehrssprecher: Schienenverkehr nur dann erfolgreich, wenn "effizient, schnell, kostengünstig und serviceorientiert"
Utl.: ÖVP-EU-Verkehrssprecher: Schienenverkehr nur dann
erfolgreich, wenn "effizient, schnell, kostengünstig und
serviceorientiert" =
Brüssel, 8. Juli 2013 (ÖVP-PD) "Der Ausbau der europäischen
Schienenverkehrsachsen, wie z.B. des Koralm- und Semmeringtunnels,
verlangt eine Modernisierung des gesamten Eisenbahnmarktes. Der
Traum 'Mit einer Lok und einer Fahrkarte von Danzig über Wien nach
Venedig' wird nur Wirklichkeit, wenn die ÖBB privaten Anbietern
keine Knüppel mehr zwischen die Beine werfen darf", so der
Verkehrssprecher der ÖVP im Europäischen Parlament, Hubert Pirker,
bei der heutigen Debatte über das sogenannte "4. Eisenbahnpaket" im
Verkehrsausschuss des EU-Parlaments. "Das typische Spiel mit der
Angst vor Privatisierung, dass wir von der SPÖ kennen, wird die ÖVP
nicht mitspielen. Wir wollen ein Ende von Intransparenz und
Freunderlwirtschaft. Es geht ja auch gar nicht um Privatisierung,
sondern um fairen Wettbewerb auf der Schiene", so der EU-
Parlamentarier. ****
"Zur Attraktivierung des Schienenverkehrs" hält Pirker
Konkurrenz im Eisenbahnmarktes für unerlässlich: "Unsere
Verkehrspolitik, den Verkehr von der Straße auf die Schiene
umzuleiten, ist nur dann erfolgreich, wenn die Bahn effizient,
schnell, kostengünstig und serviceorientiert sowohl im Personen-
als auch im Güterverkehr funktioniert", erklärt Pirker. Dazu
brauche es fairen Wettbewerb, Europäisierung und eine Angleichung
technischer Standards: "Wozu ist die EU gut, wenn nach der
Landesgrenze die Klimaanlage im Wagon nicht mehr funktioniert und
die italienische Eisenbahngesellschaft ein Anhalten der
österreichischen Züge in Mestre untersagen kann? Nationale
Monopole, unterschiedliche Stromarten, verschiedene
Sicherheitsstandards und Spurweiten behindern den Ausbau des
grenzüberschreitenden Schienenverkehrs", so der ÖVP-Abgeordnete.
Das 4. Eisenbahnpaket sieht unter anderem vor, der Europäischen
Eisenhahnagentur (ERA) neue Aufgaben bei der technischen
Harmonisierung und beim Abbau von Hindernissen beim
grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr zu geben. Ähnlich wie in
Österreich mit der Westbahn soll EU-weit privaten Anbietern die
Möglichkeit gegeben werden, eigene Angebote zu machen. "Wer
Modernisierung verweigert, sichert keine Arbeitsplätze, sondern
zerstört sie. Nur mit mehr Wettbewerb im Bahnsektor können wir die
Qualität steigern, Kunden zurückgewinnen und Arbeitsplätze
sichern", so Pirker.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien,
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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