"Wilde, weite Welt": Spannende "Universum"-Reise zum Himalaya

"Im Reich des Schneeleoparden" am 9. Juli um 20.15 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Im Rahmen der neunteiligen Serie "Wilde, weite Welt" lädt "Universum" das TV-Publikum seit 2. Juli 2013 zu einer Reise zu den schönsten Naturparadiesen unseres Planeten - von den Polarkreisen nach Afrika, von tropischen Inseln in die eisigen Höhen der höchsten Berge Asiens - in neun Folgen mit fünf Filmen in Kinofilmlänge. Ziel der "Universum"-Reise am Dienstag, dem 9. Juli, um 20.15 Uhr in ORF 2 ist das größte Bergmassiv der Welt, das auf den ersten Blick für Lebewesen nichts übrig zu haben scheint - nur Schnee, Eis, Fels und eine Luft, die oft zu dünn zum Atmen ist: der Himalaya, der die höchsten Gipfel des Planeten auf engstem Raum versammelt. Die Dokumentation "Himalaya - Im Reich des Schneeleoparden" von Mark Fletcher (deutsche Bearbeitung: Josef Glanz) führt in die eisigen Höhen im Herzen Asiens, um zu zeigen, mit welchen Tricks der Evolution Tiere hier überleben können.

"Himalaya - Im Reich des Schneeleoparden"

Der Himalaya - das ist das Reich des Schneeleoparden. Als einsame Jäger streifen die schwer zu filmenden Katzen durch die verschneiten Hänge auf der Suche nach Beute - Schraubenziegen, die mit großem Geschick und leichtem Tritt die schroffsten Abhänge überwinden, um ihrem Jäger zu entkommen. Andere Jäger wie Braunbären oder Füchse gehen deshalb sogar Jagdgemeinschaften ein, um in dieser kargen Region der Extreme überhaupt an Nahrung zu gelangen. Nur wenige Vögel kommen in die Gipfelregionen - es sind Gänse und Kraniche auf abenteuerlichen Flügen. So begleitet diese Dokumentation den Zug der Kraniche über das gesamte Himalaya-Massiv, vom südindischen Kontinent im Süden über 3.000 Kilometer bis ins tibetische Hochland im Norden -erstaunlich, wie sie Jetstreams nutzen, um den fast 9.000 Meter hohen Mount Everest zu überfliegen.

Sogar Affen leben im Himalaya - Berglemuren trotzen Schnee, Eis und Kälte. Und selbst manche Spinnen oder Schlangen schaffen es, in Höhenlagen zwischen vier- und sechstausend Metern zu überleben - wenn auch nur mit Tricks, wie die Bailey-Natter, eine Schlange, die sich in heißen Quellen aufwärmt.

Und doch hat der Himalaya seit Jahrtausenden auch die menschliche Zivilisation entscheidend geprägt, zum Beispiel durch den Hund, der vom Himalaya-Wolf abstammt. Oder der sagenumwobene Duft, mit dem schon Kleopatra Freund und Feind betörte: Moschus - er wird aus dem Drüsensekret des Moschushirsches erzeugt, der in den Bergwäldern des Himalaya lebt.

Im Himalaya entspringen auch die wichtigsten Flüsse Südasiens:
Jangtse, der Gelbe Fluss, Indus, Ganges und Brahmaputra. Sie machten die großen Zivilisationen erst möglich. Heiliges Wasser und heilige Berge bieten auch spirituelle Kraft für Millionen Hindus oder Buddhisten. So hat das Reich des Schneeleoparden, der Himalaya, mit seinen außergewöhnlichen Bedingungen die Natur, die Tiere, aber auch die Menschen und ihre Zivilisation auf einzigartige Weise geformt und geprägt.

Die weiteren Folgen im Überblick:

"Wilde, weite Welt: Feuerberge - Oasen im Ozean"
Dienstag, 16. Juli, 20.15 Uhr, ORF 2
Ein Film von Bertrand Loyer, deutsche Bearbeitung: Ivo Filatsch

"Wilde, weite Welt: Wildes Russland"
Dienstag, 23. Juli, 20.15 Uhr, ORF 2 - 90 Minuten
Ein Film von Henry M. Mix

"Wilde, weite Welt: Madagaskar"
Dienstag, 30. Juli, 20.15 Uhr, ORF 2 - 90 Minuten
Ein Film von Mary Summerill, deutsche Bearbeitung: Jutta Karger

"Wilde, weite Welt: Eisige Welten"
Dienstag, 6. August, 20.15 Uhr, ORF 2 - 90 Minuten
Ein Film von Vanessa Berlowitz und Alastair Fothergill (Series Producers), deutsche Bearbeitung: Doris Hochmayr

"Wilde, weite Welt: Sambesi"
Dienstag, 13. August, 20.15 Uhr, ORF 2 - 90 Minuten
Ein Film von Rita und Michael Schlamberger

"Wilde, weite Welt: Expedition 50 Grad - Auf dem Breitengrad der Extreme"
Dienstag, 20. August, 20.15 Uhr, ORF 2 - 90 Minuten
Ein Film von Felix Heidinger und Jens-Uwe Heins

"Wilde, weite Welt: Kuba - Juwel der Karibik"
Dienstag, 27. August, 20.15 Uhr, ORF 2
Ein Film von Paul Reddish

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