BZÖ-Bucher: Scheingefecht um Griechenlandtranche

Wien (OTS) - Als "reines Scheingefecht" bezeichnet BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher die Diskussion um die gestückelte Auszahlung der nächsten Griechenland Hilfstranche in der Höhe von 8,1 Milliarden Euro. "Deutschlands und Österreichs Regierungen versuchen sich mit einer erbärmlichen Politshow über die Wahlen zu retten", so Bucher im Vorfeld des heute beginnenden EU-Finanzministerrates in Brüssel. Bezeichnend sei, dass der Troika-bericht "ganz zufällig" erst heute in allerletzter Minute fertig werde.

"Die Österreicherinnen und Österreicher werden hier einfach nur getäuscht und hingehalten. Nach den Wahlen werden wieder neue Milliarden sofort fließen und mittelfristig ist der Euro in seiner jetzigen Form einfach nicht haltbar. Griechenland ist mittlerweile als Schwellenland eingestuft. Ein Schwellenland ist ein Staat, der traditionell noch zu den Entwicklungsländern gezählt wird, aber nicht mehr deren typische Merkmale aufweist", so der BZÖ-Chef. "Ein Mitgliedsland der EU wird zu den Entwicklungsländern gezählt und das obwohl Milliarden aus europäischen Steuertöpfen nach Athen geflossen sind. Was braucht es denn noch, um das Scheitern der EU zu dokumentieren?", so Bucher.

Griechenland ist die erste entwickelte Nation, die vom Index-Betreiber MSCI Inc. auf den Status eines Schwellenländermarktes zurückgesetzt worden ist. "Die kleinste griechische Rechnungseinheit ist derzeit die Milliarde Euro. Der Irrsinn muss ein Ende haben. Österreich darf in diesem griechischen Strudel nicht untergehen. Was Faymann und Spindelegger derzeit zu verantworten haben, ist nichts anderes als fahrlässige Krida an der Republik. Die Österreicher haben genug gezahlt für Griechenland und genug von den Lügen ihrer Regierungspolitiker", betont der BZÖ-Chef.

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