- 08.07.2013, 10:26:18
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BZÖ-Bucher: Scheingefecht um Griechenlandtranche
Wien (OTS) - Als "reines Scheingefecht" bezeichnet BZÖ-Chef
Klubobmann Josef Bucher die Diskussion um die gestückelte Auszahlung
der nächsten Griechenland Hilfstranche in der Höhe von 8,1 Milliarden
Euro. "Deutschlands und Österreichs Regierungen versuchen sich mit
einer erbärmlichen Politshow über die Wahlen zu retten", so Bucher im
Vorfeld des heute beginnenden EU-Finanzministerrates in Brüssel.
Bezeichnend sei, dass der Troika-bericht "ganz zufällig" erst heute
in allerletzter Minute fertig werde.
"Die Österreicherinnen und Österreicher werden hier einfach nur
getäuscht und hingehalten. Nach den Wahlen werden wieder neue
Milliarden sofort fließen und mittelfristig ist der Euro in seiner
jetzigen Form einfach nicht haltbar. Griechenland ist mittlerweile
als Schwellenland eingestuft. Ein Schwellenland ist ein Staat, der
traditionell noch zu den Entwicklungsländern gezählt wird, aber nicht
mehr deren typische Merkmale aufweist", so der BZÖ-Chef. "Ein
Mitgliedsland der EU wird zu den Entwicklungsländern gezählt und das
obwohl Milliarden aus europäischen Steuertöpfen nach Athen geflossen
sind. Was braucht es denn noch, um das Scheitern der EU zu
dokumentieren?", so Bucher.
Griechenland ist die erste entwickelte Nation, die vom
Index-Betreiber MSCI Inc. auf den Status eines Schwellenländermarktes
zurückgesetzt worden ist. "Die kleinste griechische Rechnungseinheit
ist derzeit die Milliarde Euro. Der Irrsinn muss ein Ende haben.
Österreich darf in diesem griechischen Strudel nicht untergehen. Was
Faymann und Spindelegger derzeit zu verantworten haben, ist nichts
anderes als fahrlässige Krida an der Republik. Die Österreicher haben
genug gezahlt für Griechenland und genug von den Lügen ihrer
Regierungspolitiker", betont der BZÖ-Chef.
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