• 05.07.2013, 15:45:31
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Generaldirektor Kogler besuchte die Landespolizeidirektion Kärnten

Kärntner Polizistinnen und Polizisten leisten eine professionelle Arbeit für die Sicherheit

Utl.: Kärntner Polizistinnen und Polizisten leisten eine
professionelle Arbeit für die Sicherheit =

Wien (OTS) - Der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit Mag.
Mag. (FH) Konrad Kogler besuchte am 5. Juli 2013 Landeshauptmann Dr.
Peter Kaiser und die Polizei in Kärnten.

In Kärnten gab es 2012 weniger angezeigte Fälle als 2011. Kärnten lag
damit im Ländervergleich erstmals an der Spitze aller Bundesländer,
was den Rückgang an Kriminalität betrifft. "Diese Entwicklung zeigt,
dass die Kärntner Polizistinnen und Polizisten eine professionelle
Arbeit für die Sicherheit der Menschen leisten", sagte
Generaldirektor Konrad Kogler.

Aufgrund der geographischen Lage Kärntens im Drei-Länder-Eck -
Österreich, Italien, Slowenien - ist der zielgerichtete Einsatz der
Ausgleichsmaßnahmen-Streifen (AGM) und die Steigerung des Kontroll-
und Fahndungsdrucks auf den Straßen für die Sicherheit der Kärntner
Bevölkerung bedeutsam. Die Polizei in Kärnten hat daher die
AGM-Streifen verstärkt und die Sonderfahndungsgruppe "Wulfenia" mit
dem Schwerpunkt der Bekämpfung der Kfz-Kriminalität eingerichtet.
"Diese Maßnahmen gewährleisten ein dichtes Kontrollnetz", sagte
Landespolizeidirektorin Dr. Michaela Kohlweiß. Einsätze der
AGM-Kräfte werden durch Schwerpunktaktionen verstärkt. Besonders auf
den Autobahnen wird vermehrt kontrolliert. Das erfolgt in
Zusammenarbeit mit der Finanzpolizei und der Asfinag. Vor drei Wochen
konnten mit Unterstützung des Landeskriminalamts Kärnten 22 Schlepper
in Österreich und Ungarn festgenommen werden.
Bei der Bekämpfung der Einbruchskriminalität konzentriert die Polizei
ihre Streifentätigkeit auf Kriminalitäts-Hot-Spots. Es werden
vermehrt Präventionstipps veröffentlicht und Präventionsberatungen in
gefährdeten Gebieten durchgeführt.
Beginnend mit Mai 2012 wurde im Bezirk Spittal an der Drau erstmals
in Österreich das Konzept "Kommunale Sicherheitsplattform"
eingerichtet. Ziel dieser kommunalen Sicherheitsplattformen ist es,
Alltagskonflikte anzusprechen, zu diskutieren und gemeinsam mit den
regionalen Behörden bzw. Ämtern, der Zivilgesellschaft, der
regionalen Polizei sowie mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern
nachhaltige Lösungen zu entwickeln. "Die Menschen in den Gemeinden
wissen genau, wo der Schuh drückt. Gemeinsam mit ihren Polizistinnen
und Polizisten, mit dem Bürgermeister und anderen Verantwortlichen
lassen sich Unzufriedenheiten und Problemstellungen oft unkompliziert
lösen", sagte die Kärntner Landespolizeidirektorin.

Besuch der Polizeiinspektion Wörthersee-Annabichl-Flughafen

Der Generaldirektor besuchte auch die kombinierte Polizeidienststelle
Wörthersee-Annabichl-Flughafen, in der sich eine Polizeiinspektion,
ein Stützpunkt der Autobahnpolizei und eine Diensthundeinspektion
befinden. Die Unterbringung von drei Dienststellen an einem Ort
ermöglicht Synergien in der Polizeiarbeit, wie der Erfolg vom Juni
2013 zeigt: Ein Diensthundeführer der Diensthundeinspektion
Klagenfurt erhielt einen Hinweis, dass es in einem Objekt in Wölfnitz
stark nach Suchtgift (Cannabis) riechen soll. Diese Information gab
der Diensthundeführer an die Kriminalsachbearbeiter der PI im selben
Gebäude weiter. Diese konnten in Zusammenarbeit mit Kollegen des
Kriminaldienstes des Stadtpolizeikommandos Klagenfurt die bislang
größte Indoor-Cannabis-Plantage in Kärnten ausheben. In der
hochprofessionell ausgestatteten Plantage wurden ca. 1.200 erntereife
Pflanzen sichergestellt, der Betreiber wurde festgenommen.
Generaldirektor Kogler betonte, dass ein gutes Verhältnis zur
Bevölkerung wichtig für die Polizeiarbeit ist, wie dieser Fall
gezeigt hat. "Eine erfolgreiche Polizei muss das Ohr bei den
Bürgerinnen und Bürgern haben und muss die Anliegen und Wahrnehmungen
der Menschen stets ernst nehmen."

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