Generaldirektor Kogler besuchte die Landespolizeidirektion Kärnten

Kärntner Polizistinnen und Polizisten leisten eine professionelle Arbeit für die Sicherheit

Wien (OTS) - Der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit Mag. Mag. (FH) Konrad Kogler besuchte am 5. Juli 2013 Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser und die Polizei in Kärnten.

In Kärnten gab es 2012 weniger angezeigte Fälle als 2011. Kärnten lag damit im Ländervergleich erstmals an der Spitze aller Bundesländer, was den Rückgang an Kriminalität betrifft. "Diese Entwicklung zeigt, dass die Kärntner Polizistinnen und Polizisten eine professionelle Arbeit für die Sicherheit der Menschen leisten", sagte Generaldirektor Konrad Kogler.

Aufgrund der geographischen Lage Kärntens im Drei-Länder-Eck -Österreich, Italien, Slowenien - ist der zielgerichtete Einsatz der Ausgleichsmaßnahmen-Streifen (AGM) und die Steigerung des Kontroll-und Fahndungsdrucks auf den Straßen für die Sicherheit der Kärntner Bevölkerung bedeutsam. Die Polizei in Kärnten hat daher die AGM-Streifen verstärkt und die Sonderfahndungsgruppe "Wulfenia" mit dem Schwerpunkt der Bekämpfung der Kfz-Kriminalität eingerichtet. "Diese Maßnahmen gewährleisten ein dichtes Kontrollnetz", sagte Landespolizeidirektorin Dr. Michaela Kohlweiß. Einsätze der AGM-Kräfte werden durch Schwerpunktaktionen verstärkt. Besonders auf den Autobahnen wird vermehrt kontrolliert. Das erfolgt in Zusammenarbeit mit der Finanzpolizei und der Asfinag. Vor drei Wochen konnten mit Unterstützung des Landeskriminalamts Kärnten 22 Schlepper in Österreich und Ungarn festgenommen werden.
Bei der Bekämpfung der Einbruchskriminalität konzentriert die Polizei ihre Streifentätigkeit auf Kriminalitäts-Hot-Spots. Es werden vermehrt Präventionstipps veröffentlicht und Präventionsberatungen in gefährdeten Gebieten durchgeführt.
Beginnend mit Mai 2012 wurde im Bezirk Spittal an der Drau erstmals in Österreich das Konzept "Kommunale Sicherheitsplattform" eingerichtet. Ziel dieser kommunalen Sicherheitsplattformen ist es, Alltagskonflikte anzusprechen, zu diskutieren und gemeinsam mit den regionalen Behörden bzw. Ämtern, der Zivilgesellschaft, der regionalen Polizei sowie mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern nachhaltige Lösungen zu entwickeln. "Die Menschen in den Gemeinden wissen genau, wo der Schuh drückt. Gemeinsam mit ihren Polizistinnen und Polizisten, mit dem Bürgermeister und anderen Verantwortlichen lassen sich Unzufriedenheiten und Problemstellungen oft unkompliziert lösen", sagte die Kärntner Landespolizeidirektorin.

Besuch der Polizeiinspektion Wörthersee-Annabichl-Flughafen

Der Generaldirektor besuchte auch die kombinierte Polizeidienststelle Wörthersee-Annabichl-Flughafen, in der sich eine Polizeiinspektion, ein Stützpunkt der Autobahnpolizei und eine Diensthundeinspektion befinden. Die Unterbringung von drei Dienststellen an einem Ort ermöglicht Synergien in der Polizeiarbeit, wie der Erfolg vom Juni 2013 zeigt: Ein Diensthundeführer der Diensthundeinspektion Klagenfurt erhielt einen Hinweis, dass es in einem Objekt in Wölfnitz stark nach Suchtgift (Cannabis) riechen soll. Diese Information gab der Diensthundeführer an die Kriminalsachbearbeiter der PI im selben Gebäude weiter. Diese konnten in Zusammenarbeit mit Kollegen des Kriminaldienstes des Stadtpolizeikommandos Klagenfurt die bislang größte Indoor-Cannabis-Plantage in Kärnten ausheben. In der hochprofessionell ausgestatteten Plantage wurden ca. 1.200 erntereife Pflanzen sichergestellt, der Betreiber wurde festgenommen. Generaldirektor Kogler betonte, dass ein gutes Verhältnis zur Bevölkerung wichtig für die Polizeiarbeit ist, wie dieser Fall gezeigt hat. "Eine erfolgreiche Polizei muss das Ohr bei den Bürgerinnen und Bürgern haben und muss die Anliegen und Wahrnehmungen der Menschen stets ernst nehmen."

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