- 04.07.2013, 21:34:17
- /
- OTS0269 OTW0269
BZÖ-Westenthaler verlangt Staatsbürgerschaft auf Probe
Bereits verliehene österreichische Staatsbürgerschaften müssen auch wieder aberkannt werde können
Utl.: Bereits verliehene österreichische Staatsbürgerschaften müssen
auch wieder aberkannt werde können =
Wien (OTS) - Er anerkenne die Bemühungen von Staatssekretär Kurz im
Bereich der Integrationspolitik, hielt der stellvertretende
Klubobmann Abg. Peter Westenthaler im Zuge der heutigen Debatte zum
Staatsbürgerschaftgesetz im Nationalrat fest. Er selbst sieht
allerdings keine Notwendigkeit, die Wartefrist für die
Staatsbürgerschaft von zehn auf sechs Jahre zu verkürzen. Man hätte
zumindest eine Probezeit von vier Jahren einbauen sollen, meinte
Westenthaler. Er glaube nicht, dass es einen Run auf diese verfrühte
Staatsbürgerschaft geben werde. "Staatsbürgerschaft-Verleihung ist
für mich kein Integrationsmotiv. Jemand, der tatsächlich
integrationswillig ist, dessen Hauptanliegen ist nicht der sofortige
Erhalt der österreichischen Staatsbürgerschaft, sondern zum einen der
Aufenthaltstitel und zum anderen einen Arbeitsplatz zu bekommen, um
seinen Lebensunterhalt und den seiner Familie selbst bestreiten zu
können", so Westenthaler.
Ausdrücklich begrüßt wurde von Westenthaler, dass die allgemeinen
Voraussetzungen zum Erlangen der Staatsbürgerschaft -
Unbescholtenheit, gesicherter Lebensunterhalt, Deutschkenntnisse
sowie eine bejahende Einstellung zur Republik Österreich und kein
Naheverhältnis zu extremistischen Gruppen nach wie vor Vorausetzung
sind.
"Für mich sind die Staatsbürgerschaft auf Probe und die Möglichkeit
der Aberkennung einer bereits verliehenen österreichischen
Staatsbürgerschaft elementare Forderungen im Staatsbürgerschaftrecht.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BZC






