• 04.07.2013, 12:22:13
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Karlheinz Töchterle: Glänzendes Beispiel für exzellente Forschungsarbeit und Attraktivität des Standorts Österreich

Wissenschafts- und Forschungsminister zu Gast bei Wittgenstein-Preisträgerin Ulrike Diebold an der Technischen Universität Wien

Wissenschafts- und Forschungsminister zu Gast bei
Wittgenstein-Preisträgerin Ulrike Diebold an der Technischen
Universität Wien

Utl.: Wissenschafts- und Forschungsminister zu Gast bei
Wittgenstein-Preisträgerin Ulrike Diebold an der Technischen
Universität Wien =

Wien (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz
Töchterle besuchte heute die kürzlich mit dem Wittgenstein-Preis,
Österreichs höchstdotiertem und prestigeträchtigsten
Wissenschaftspreis, ausgezeichnete Oberflächenphysikerin Dr. Ulrike
Diebold an der Technischen Universität Wien. "Ulrike Diebolds
exzellente Forschung ist international anerkannt und berücksichtigt
trotz Ausrichtung auf Grundlagenwissen auch das Potential künftiger
Anwendungen", so Töchterle, der sich nach der Führung von den
aktuellen Forschungsarbeiten Diebolds und ihrer Forschergruppe
beeindruckt zeigte. Weiters sieht der Minister in Ulrike Diebolds
Rückkehr aus den USA "ein glänzendes Beispiel für die Attraktivität
des heimischen Forschungsstandortes".

"Es ist schön, dass sich der Minister wirklich für unsere
Forschungsarbeit interessiert", sagt Prof. Ulrike Diebold. "Der
Wittgensteinpreis hat für uns natürlich eine große Bedeutung. Die
ganze Forschungsgruppe ist in Aufbruchsstimmung - und das Preisgeld
wird uns die Durchführung spannender Experimente ermöglichen, die
sonst wohl kaum durchführbar gewesen wären." Ulrike Diebold arbeitet
im Schnittbereich von Physik und Chemie und hat sich weltweit einen
Namen als führende Expertin für Oberflächen von Metalloxiden gemacht.
Mit dem Wittgenstein-Preis, der mit 1,5 Millionen Euro dotiert ist,
will sie sich mit ihrem Team darauf konzentrieren, mittels neuer
Methoden die Schnittstelle zwischen festen und flüssigen Phasen zu
erforschen.

Ulrike Diebold promovierte 1990 an der Technischen Universität Wien
und ging danach für drei Jahre an die Rutgers University, New Jersey,
USA. Im Jahr 1993 wurde sie an die Tulane University berufen, wo sie
im Jahr 2001 zum Full Professor ernannt wurde. Sie blieb an der
Tulane University bis 2009, unterbrochen von Forschungsaufenthalten.
Der Kontakt zur Technischen Universität Wien riss in all diesen
Jahren nie ab und 2010 wurde Ulrike Diebold an den Lehrstuhl für
Oberflächenphysik der Technischen Universität Wien berufen, wo sie
seither - neben einer Forschungsprofessur an der Tulane University -
forscht und lehrt.

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