• 03.07.2013, 11:32:33
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Wirtschaftsmission der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA in die russische Baikal-Region

21 österreichische Unternehmen unter Leitung von WKÖ-Vizepräsident Schenz loten Geschäftschancen in Sibirien aus

Utl.: 21 österreichische Unternehmen unter Leitung von
WKÖ-Vizepräsident Schenz loten Geschäftschancen in Sibirien
aus =

Wien (OTS/PWK500) - Diese Woche veranstaltet das
AussenwirtschaftsCenter Moskau und die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) unter der Leitung von
WKO-Vizepräsident Richard Schenz eine Wirtschaftsmission in die drei
sibirischen Städte Ulan-Ude, Irkutsk und Novosibirsk. Die russische
Regierung hat sich mit dem föderalen Zielprogramm "Wirtschaftliche
und soziale Entwicklung des Fernen Ostens und der Baikal-Region bis
2018" - welches laut Premierminister Medwedew mit ca. 2,5 Mrd. Euro
aus dem föderalen Haushalt dotiert ist - zum Ziel gesetzt, die Region
weiterzuentwickeln. 21 Österreichische Unternehmen nutzen die
Gelegenheit, Chancen in der Region auszuloten. Neben den vom
AussenwirtschaftsCenter organisierten Einzelgesprächen für die
Unternehmensvertreter stehen auch offizielle Termine mit dem
Bevollmächtigten Vertreter des russischen Präsidenten im
Föderationskreis Sibirien, Gouverneuren der einzelnen Regionen sowie
Vertretern von Unternehmensverbänden auf dem Programm der
Wirtschaftsmission. Besondere Geschäftsmöglichkeiten sieht
WKÖ-Vizepräsident Schenz für österreichische Unternehmen insbesondere
in den Bereichen Tourismus, Maschinenbau, Papier und
Zelluloseproduktion, Energiegewinnung, Bergbau und auf dem
Chemiesektor.

Russlands Wirtschaft hat im vergangenen Jahr an Fahrt verloren.
Das russische Wirtschaftsministerium meldete vergangenes Jahr noch
Wachstum von 3,4% für 2012. Dies ist weit weg von den
erfolgsverwöhnten Raten der Vorkrisenjahre. Die russische Zentralbank
ist sogar der Meinung, dass jedes Wachstum unter 4% für Russland
sogar eine Stagnation darstelle. Die Europäische Bank für
Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) hat ihre Prognose für das
BIP-Wachstum Russlands in diesem Jahr von 3,5% auf 1,8% nach unten
korrigiert. Erste Stimmen sprechen von einer drohenden Rezession im
Herbst, sofern keine Gegenmaßnahmen getroffen werden. Selbst die
Prognosen des Wirtschaftsministeriums sehen nur noch ein Wachstum von
1,7% vor.

Im Jahr 2012 war dennoch eine Fortsetzung der Erholung des
österreichischen Außenhandels mit Russland zu spüren. Erstmals in der
Geschichte wurde die Drei-Milliarden-Euro Export-Schallmauer
durchbrochen. Die heimischen Exporte nach Russland wuchsen um 10,2%
auf 3,23 Mrd. Euro, die Importe aus Russland legten um 22,8% auf 4,19
Mrd. Euro zu. Im laufenden Jahr (Jan.-März 2013) stiegen die Exporte
um 21% (im Vergleich zur Vorjahresperiode) auf 817 Mio. Euro.
Importseitig war ein Minus von 41% auf 711 Mio. Euro zu verzeichnen.
(BS)

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