• 03.07.2013, 09:45:32
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"Am Schauplatz"-Reportage "Alptraum Einbruch" am 4. Juli im ORF

Wien (OTS) - Geplünderte Gräber, Wohnungseinbrüche, gestohlene Autos,
Banküberfälle - in Österreich wächst die Angst vor Kriminalität.
Banden aus dem Osten sollen für die Mehrzahl der Delikte
verantwortlich sein, sind viele Bürgerinnen und Bürger überzeugt.
Aber sind die Einbrüche tatsächlich mehr geworden? Die betroffenen
Bürger sind davon überzeugt. Die Polizei sagt das Gegenteil: Die
Zahlen seien rückläufig. Wer hat recht? Wie oft wird tatsächlich
eingebrochen? Stecken tatsächlich die Ostbanden hinter der
Kriminalität? Und ist mehr Polizei wirklich eine Lösung? Für die "Am
Schauplatz"-Reportage "Alptraum Einbruch" - zu sehen am Donnerstag,
dem 4. Juli 2013, um 21.05 Uhr in ORF 2 - haben sich Kim Kadlec und
Heidi Lackner auf die Suche nach Antworten begeben und dabei
erstaunliche Entdeckungen gemacht.

"Die Menschen fühlen sich nicht mehr sicher", erzählt Sabine
Umscheider aus Bad Deutsch-Altenburg. "Manche alte Leute sagen, dass
es nicht einmal während der russischen Besatzung so arg gewesen ist."
Auch Frau Umscheider ist eine Betroffene: Das Grab ihrer Mutter wurde
von Kupferdieben geplündert. "Nicht einmal die Toten sind sicher",
ärgert sich Frau Umscheider. Gemeinsam mit ihrer Bürgerinitiative
"Sichere Ostregion" sammelt sie jetzt Unterschriften. Ihr
Hauptanliegen: Die Regierung soll mehr Polizisten einstellen.

In der kleinen Gemeinde Reintal will man nicht darauf warten. Nach
einer Einbruchswelle nahmen die Bewohner die Sache selbst in die Hand
und gründeten eine Bürgerwehr. Seit fast einem Jahr gehen sie Nacht
für Nacht auf Streife. Seither ist es ruhig in Reintal. In den
Nachbargemeinden werde weiter eingebrochen, erzählt der Ortsvorsteher
Edmund Ertl. Es gebe zu wenige Polizeiposten, und die seien zu weit
weg.

Eingebrochen wurde auch bei Familie Krupan in Marchegg. Während
Mutter und Kinder schliefen, räumte ein nächtlicher Eindringling die
Wohnung aus. Danach machten sich die Diebe seelenruhig ans
Nachbarhaus. Familienvater Walter Krupan vermutet, dass moldawische
Banden dahinterstecken: "Die Kriminalität wird immer ärger - überall,
wohin man schaut. Und der Staat tut nichts. Ich will endlich wieder
in Ruhe leben können." Herr Krupan hat sich eine Waffe zugelegt: "Ich
werde nicht zulassen, dass meiner Familie etwas passiert."

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der
Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand
abrufbar

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