- 02.07.2013, 12:16:03
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Pirker: Pickerlüberprüfung bleibt in Kfz-Werkstätten
EU-Parlament stimmt gegen "Prüfstellenzentralismus"
Utl.: EU-Parlament stimmt gegen "Prüfstellenzentralismus" =
Brüssel, 2. Juli 2013 (OTS) "Die Pickerlüberprüfung bleibt in
Österreich auch weiterhin in Kfz-Werkstätten. Das EU-Parlament ist
meinem Vorschlag gefolgt und hat gegen den geplanten
Prüfstellenzentralismus gestimmt", so Hubert Pirker,
Verkehrssprecher der ÖVP im Europäischen Parlament, zur heutigen
Abstimmung über die regelmäßige Überprüfung von Fahrzeugen in der
EU. "Für Kunden bedeutet das österreichische System Einfachheit und
Effizienz, weil Überprüfung und Reparatur in Einem durchgeführt
werden können. Für Kfz-Werkstätten ist es ein bedeutender
Wirtschaftsfaktor. Es gibt etwa 5000 Begutachtungsstellen in
Österreich mit durchschnittlich sieben Mitarbeitern. Eine völlige
Trennung von Kfz-Werkstätte und Begutachtungsstelle würde vor allem
in ländlichen Gebieten die Existenzen vieler kleiner Betriebe
bedrohen", erklärt Pirker. ****
Die EU-Kommission geht davon aus, dass im EU-Durchschnitt sechs
Prozent aller Unfälle auf technische Fehler am Fahrzeug
zurückgehen. In Österreich liegt dieser Wert unter zwei Prozent.
Ziel der EU ist es, bis zum Jahr 2020 die Zahl der Verkehrstoten in
der EU zu halbieren. "Österreich ist bei der Prüfhäufigkeit und dem
technischen Zustand in allen Fahrzeugklassen 'Musterschüler'. Unser
System hat sich nachweislich seit über 30 Jahren bewährt. Das neue
Gesetz forciert nun, dass andere EU-Mitgliedstaaten bei ihren
Standards aufholen. Deren Systeme müssen verbessert werden, nicht
das bewährte System in Österreich", betont der ÖVP-Abgeordnete.
Rückfragen:
Dr. Hubert Pirker, MEP, Tel.: +32-2-284-5898
[email protected]
Anna Meusburger M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-493-183297
[email protected]
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