Krankentransporte: BZÖ-Spadiut: "Haltung von Voves unwürdig und unverantwortlich"

"Deutliche Worte Faymanns erwartet - Stöger und Voves nicht willens, für die Steirer etwas zu tun"

Wien (OTS) - Heftige Kritik übte heute BZÖ-Gesundheitssprecher Abg. Dr. Wolfgang Spadiut am steirischen Landeshauptmann, der sich im Streit um die Krankentransporte zwischen der STGKK und dem Roten Kreuz weder einmischen noch als Zahler einspringen möchte. "Eine derartige Haltung ist eines Landeshauptmannes unwürdig und vor allem unverantwortlich". In das Stammbuch von Voves geschrieben: "Bei dieser Malaise kann es bei Notfällen auch um Leben oder Tod gehen. Da muss doch das Land zumindest vorübergehend einspringen, bis eine dauerhafte Lösung in Sicht ist", so Spadiut.

"Dass die steirische Bevölkerung äußerst verunsichert ist und sich viele Menschen nicht mehr getrauen, die Rettung zu rufen, sieht man nun ganz deutlich beim Rückgang der Transporte um 30 Prozent. Für einen Dialysepatienten können durch diesen vertraglosen Zustand Kosten bis zu 1.500 Euro im Monat entstehen - da muss eine rasche Lösung her", stellte Spadiut klar.

"Ich erwarte mir nun vom Bundeskanzler deutliche Worte. Er muss nun dafür sorgen, dass es eine baldige Klärung des Problems gibt. Denn Gesundheitsminister Stöger und Landeshauptmann Voves sind alleine nicht willens, für die steirische Bevölkerung etwas zu tun. Im Gegenteil: Unter Stöger wurde im Gesundheitsbereich der Verwaltungsapparat immer mehr aufgeblasen und im Gegenzug immer mehr bei den Patienten gespart", kritisierte Spadiut.

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