ÖAMTC: Um rund 19 Prozent weniger Verkehrstote im ersten Halbjahr 2013

Club-Experte bleibt trotz positivem Halbjahres-Trend vorsichtig

Wien (OTS) - Die vorläufigen Unfallzahlen (Quelle: BMI) für das erste Halbjahr 2013 sind positiv zu bewerten. "Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 gab es heuer um 43 Tote weniger auf Österreichs Straßen", fasst ÖAMTC-Verkehrsexperte Markus Schneider zusammen. "Vergangenes Jahr kamen von 1. Jänner bis 30. Juni 231 Menschen im Straßenverkehr ums Leben, heuer waren es 188, das entspricht einem Rückgang von rund 19 Prozent."

Der stärkste Rückgang bei der Anzahl der Verkehrstoten war in Niederösterreich zu beobachten (von 72 Getöten im ersten Halbjahr 2012 auf 54 in den ersten sechs Monaten 2013). Rückläufige Zahlen wurden auch aus Salzburg, Oberösterreich, Vorarlberg, Wien und der Steiermark gemeldet. In Tirol stagnierte die Anzahl der Verkehrstoten, in Kärnten und dem Burgenland gibt es eine leichte Zunahme (jeweils ein Verkehrstoter mehr).

"Im Großen und Ganzen positiv ist aber die Bilanz des Sommerferien-Auftaktes 2013. Im Vorjahr kamen am ersten Ferien-Wochenende 13 Menschen auf Österreichs Straßen ums Leben, heuer war es einer", so der ÖAMTC-Experte. Auch wenn die Zwischenbilanz insgesamt als positiv gewertet werden kann, bleibt Schneider vorsichtig: "Im Vorjahr waren die Zahlen im Vergleich zu den Jahren davor ebenfalls positiv. Bis Jahresende erreichte die Anzahl der Getöten den Stand aus dem Jahr davor. Erfahrungsgemäß kommt es von Juli bis August aufgrund des höheren Verkehrsaufkommens auch vermehrt zu Unfällen." Der Appell des ÖAMTC-Experten: "Auch bei schönem Sommerwetter unbedingt vorausschauend und vorsichtig fahren."

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