- 30.06.2013, 11:44:39
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SP OÖ: Hochwasser - Krisenmanagment des Landeshauptmannes alles andere als optimal
Künftig Information und Warnung potentieller Opfer das Um und Auf
Utl.: Künftig Information und Warnung potentieller Opfer das Um und
Auf =
Linz (OTS) - Die jüngst bekanntgewordenen Aussagen der
Verbundkraftwerke zu den Vorgängen rund um die Hochwasserkatastrophe
Anfang Juni führen aus Sicht der SP OÖ zu einer wesentlichen
Neubeurteilung der Lage.
"Folgt man den Aussagen der Opfer, ihrer Bürgermeister vor Ort wie
etwa Josef Eidenberger aus Walding oder Franz Allerstorfer aus
Feldkirchen und den Verantwortlichen des Vebunds, dann wird rasch
klar, dass das Krisenmanagment des Landeshauptmannes alles andere als
optimal war. Ohne den in Auftrag gegebenen Studien vorgreifen zu
wollen steht fest, dass die Bewohner rund um die Kraftwerke an der
Donau den Inhalt der Wehrbetriebsordnungen nicht kennen, von
niemanden vorbereitend informiert werden welche Auswirkungen diese
Betriebsordnungen im Falle von 30-, 50- oder 100-jährigen
Hochwasserereignissen haben können und dass der verantwortliche
Krisenstab des Landes dieses Wissen offenbar auch nicht hat. Das kann
wegen der dramtischen Folgen für die Opfer nicht so bleiben, steht
für die SP OÖ fest", kritisiert Landesgeschäftsführer Christian
Horner die Vorgänge.
Klar sei, dass es eine umfassende Analyse geben müsse. Die sei ja
bereits durch Verkehrsmininisterin Doris Bures und Landesrat Rudi
Anschober in Auftrag gegeben worden. Man könne aber schon jetzt
sagen, dass offenbar nach dem Hochwasser von 2002 viel an
Bewußstseinsbildung bei den Verantwortlichen des Landes wieder
eingeschlafen sei, so Horner.
"Es ist daher auch eine Frage des politischen Anstandes unter
Einbeziehung der Opfervertreter, der Bürgermeister und der
Einsatzleiter, die Rolle des Landes genau zu hinterfragen. Es muss
untersucht werden, warum man nicht nach 2002 allen Bewohnern der
gefährdeten Gebiete vorbereitend mitgeteilt hat, dass die
Wehrbetriebsordnungen der Kraftwerke zwingend Räume definieren, in
denen Hochwasser allenfalls abgeleitet werden muss. Es ist empörend
jetzt so zu tun, als hätte das jeder wissen können, der sich dafür
interessiert hätte. Die SPÖ wird alles tun, dass sich das ändert und
wird die Rolle von Dr. Pühringer in seiner Eigenschaft als oberster
Krisenmanager des Landes genau hinterfragen. Das sind wir den Opfern
des Hochwassers, besonders im Eferdinger Becken, schuldig", ist für
Horner klar.
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