- 30.06.2013, 08:00:31
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ORF-III-Dokumontag über die Stringtheorie: Was Einstein noch nicht wusste
Am 1. Juli im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF
Utl.: Am 1. Juli im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF =
Wien (OTS) - Am Montag, dem 1. Juli 2013, präsentiert ORF III einen
Abend rund um die modernsten Erkenntnisse der Physik. Die dreiteilige
Reihe "Was Einstein noch nicht wusste" behandelt die sogenannte
Stringtheorie und basiert auf dem Weltbestseller "Das elegante
Universum" des amerikanischen Physikers Brian Greene, der nun in
dieser Serie seine Suche nach der "Theorie von Allem", der
Weltformel, vorstellt. Komplexe naturwissenschaftliche Theorien
werden am ORF-III-Dokumontag verständlich und anschaulich erklärt.
Der erste Teil, "Einsteins Traum", um 20.15 Uhr ist eine Einführung
in die Stringtheorie. Die allgemeine Relativitätstheorie ist
hervorragend für die Erklärung der großen Erscheinungen im Kosmos wie
Sterne und Galaxien, doch die kleinen wie Atome und Elementarteilchen
folgen völlig anderen Gesetzen: denen der so genannten
Quantenmechanik. Albert Einstein, der Begründer der
Relativitätstheorie, scheiterte in seinem Versuch, beide Lehren in
einer allumfassenden Theorie zur Darstellung sämtlicher Kräfte und
Gesetze der Natur zu vereinigen. Nun ist die Stringtheorie die
Anwärterin für die letzte große Theorie, mit deren Hilfe alle Kräfte
beschrieben werden könnten.
Der zweite Teil, "Das vibrierende Universum" um 21.05 Uhr verfolgt
die Entstehung des Universums bis zum Urknall zurück und erklärt die
Stringtheorie, nach der die kleinsten Objekte im Universum keine
Punkte, sondern schwingende Energiestränge sind. Brian Greene
beschreibt die abenteuerliche Entwicklung hin zu den ersten Ideen von
messtechnisch nicht nachweisbaren Energiesträngen, aus denen Quarks,
Elektronen, Photonen und andere Elementarteilchen entstehen.
Der dritte Teil, "Willkommen in der 11. Dimension", um 21.55 Uhr
taucht noch tiefer in die Materie ein und erklärt im Detail, wie sich
Wissenschafter die Stringtheorie vorstellen. Sie geht von insgesamt
elf Dimensionen aus und macht so auch Paralleluniversen denkbar. Was
bisher als Science-Fiction galt, ist plötzlich denkbar geworden.
Im Anschluss daran zeigt die Dokumentation "Einstein. Genie und
Rebell" um 22.40 Uhr den privaten Albert Einstein, den man in der
Öffentlichkeit nicht so gut kennt - einen Mann, der als Jude in
Deutschland geboren wurde und 1933 in eine andere Welt aufbrach;
einen vielseitig interessierten Bürger, der sich neben der Physik
auch mit Politik, Krieg und Frieden beschäftigte und dadurch die
Weltgeschichte veränderte; und einen Liebhaber der Philosophie, der
Künste und der Frauen.
Um 23.25 Uhr ist Quantenphysiker Anton Zeilinger bei den Wiener
Vorlesungen zu Gast. Thema: "Neugierdefeld Wissenschaft - Die
Erkundung der Welt". Kann man Lichtteile ins All teleportieren? Das
klingt eher wie "Star Trek", doch Anton Zeilinger forscht genau
daran. Zudem tritt er mit 1. Juli das Amt des Präsidenten der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften an. Im Gespräch mit
Hubert Christian Ehalt spricht "Mr. Beam" über sein neues
Aufgabenfeld sowie die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen
Natur- und Kulturwissenschaften.
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