• 28.06.2013, 13:07:22
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41. Welldone Lounge - "Entstehung, Entwicklung und Verwandlung"

Im Bild v.l.n.r. Robert Riedl, Geschäftsführer der
Welldone GmbH, Werbung und PR / Mag. Barbara Prammer, Präsidentin
des österreichischen Nationalrats / Mag. (FH) Birgit Bernhard, Head
of Accounts Welldone GmbH, Werbung und PR

Wien (OTS) - Am 27. Juni 2013 war es endlich wieder so weit. Die
Welldone GmbH, Werbung und PR lud zur Sommerlounge 2013 ganz im
Zeichen der Veränderung. Das zur "Schmetterlings-Lounge" verwandelte
Palmenhaus im Burggarten erwies sich zum wiederholten Mal als
stimmungsvoller Veranstaltungsort für ein pro-aktives Miteinander von
Vertretern aus Politik, Wirtschaft und dem österreichischen
Gesundheitswesen. Die Präsidentin des österreichischen Nationalrats,
Mag. Barbara Prammer, fungierte als Keynote Speaker +++

Mehr als 200 geladene Gäste folgten der Einladung von Robert
Riedl, Geschäftsführer der Welldone GmbH, Werbung und PR, und Mag.
(FH) Birgit Bernhard, Head of Accounts, zur 41. Welldone Lounge in
den Burggarten. Begeistert ob der Location und verzaubert von
dekorativen Schmetterlingen fand man sich ein zum sommerlichen
Meinungsaustausch. Das Buffet verführte mit sommerlich leichten
Köstlichkeiten, dazu passten erfrischende Getränke.

Robert Riedl eröffnete die Lounge und hieß die zahlreichen Gäste
willkommen. Nach den einleitenden Worten von Mag. (FH) Birgit
Bernhard richtete sich Nationalratspräsidentin Mag. Barbara Prammer
mit ihrem Vortrag zum Gesetzwerdungsprozess an das Publikum.

Transparenz und Öffnung des Hauses

Als Präsidentin des österreichischen Nationalrats bekleidet
Prammer seit Oktober 2006 eines der höchsten politischen Ämter im
Staat. In Ihrer Rede verdeutlichte sie die Rolle des Parlaments:
"Ungefähr 600 Gesetzesbeschlüsse gab es in dieser
Gesetzgebungsperiode, allein 150 davon direkt auf Initiative des
Nationalrats." In zahlreichen Ausschüssen werden die Gesetzesentwürfe
begutachtet und geändert. Dieses Vorhaben ist zeitaufwendig und
erfordert viel Information und Diskurs. "Auch wenn überall von
Beschleunigung die Rede ist, für diesen Prozess wünsche ich mir
Entschleunigung. Im Fokus steht nicht die Geschwindigkeit, sondern
eine genaue Prüfung der Inhalte." Prammer beschrieb auch die
Veränderungen, die während ihrer Leitung im Nationalrat stattgefunden
haben: "Wir entwickeln uns stetig weiter. Worauf in der nächsten
Legislaturperiode besonders Augenmerk gelegt werden muss, ist der
Ausbau der parlamentarischen Zusammenarbeit und der
wissenschaftlichen Dienste."

In den letzten Jahren wurde das Parlament für die Bevölkerung
geöffnet. "Vonseiten der Österreicher herrscht großes Interesse
daran, die Abläufe, die Arbeit und die Politiker kennenzulernen",
erklärte Prammer diese Entwicklung: "Zusätzliche politiknahe
Veranstaltungen im Nationalrat zielen darauf ab, den politischen
Dialog und den Diskurs im Haus stärker zu forcieren. So können wir
jedes Jahr mehr als 100.000 Besucher bei uns begrüßen."

Ein Gesetz entsteht

Aber auch der Gesetzwerdungsprozess lässt sich von den Bürgern in
jeder Phase nachvollziehen, wie die Nationalratspräsidentin
ausführte. Technisch gesehen langt zuerst der Gesetzesentwurf im
Nationalrat ein, es folgen Beratungen in einem Ausschuss, danach die
zweite und dritte Lesung im Nationalrat. Danach wird der Antrag im
Bundesrat behandelt, die letzten Schritte sind die der Beurkundung
und die Kundmachung. "Die Bevölkerung kann inzwischen, da wir nunmehr
elektronisch sehr gut organisiert sind, auf der Homepage des
Parlaments genau nachvollziehen, welche Anträge und Themen aktuell
diskutiert werden und wie weit die jeweiligen Themen besprochen sind.
Auch sind die Prozesse der Entscheidungsfindung nachvollziehbar. Am
Ende steht ein tragfähiger Kompromiss, der in seiner Entstehung die
Meinungen aller respektiert, um Abgleich von Ansichten bemüht." Bis
ein Gesetz tatsächlich in Kraft tritt, braucht es viel Information,
Diskussion und auch Zeit.
"Anders als mehrheitlich angenommen, ist das Parlament ein Ort
gelebter Demokratie und nicht Politik nach Parteizugehörigkeit",
schloss Präsidentin Prammer ihren Vortrag.

Mit dem Welldone-Team und der PERI Group diskutierten u.a.:

Mag. Barbara Prammer, Präsidentin des österreichischen Nationalrates
Rudolf Hundstorfer, Bundesminister für Arbeit, Soziales und
Konsumentenschutz

Dr. Ferdinand Felix, Hauptverband der österreichischen
Sozialversicherungsträger
Dr. Martin Fuchs, Chefarzt der SVA
MMag. Dr. Madeleine Petrovic, Abgeordnete zum Nationalrat
Dr. Hans Peter Petutschnig, Ärztekammer für Wien
Dr. Josef Probst, Hauptverband der Österreichischen
Sozialversicherungsträger

Mag.pharm. Gottfried Bahr, Obmann Pharmazeutische Gehaltskasse für
Österreich
Mag.pharm. Heinrich Burggasser, ehem. Präsident der Österreichischen
Apothekerkammer
Mag. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Apothekerkammer
Oberösterreich

Univ.-Prof. Dr. Michael Kunze, Institut für Sozialmedizin, Zentrum
für Public Health, MedUni Wien Univ.-Prof. Dr. Marcus Müllner, Leiter
Medizinmarktaufsicht, AGES
Peter Munk, Geschäftsführer Evangelisches Krankenhaus
Univ.-Prof. Dr. Jürgen M. Pelikan, Ludwig Boltzmann Institut
Univ.-Prof. Dr. Rudolf Schoberberger, Institut für Sozialmedizin,
Zentrum für Public Health,
MedUni Wien
Univ. Prof. Dr. Thomas Stefenelli, Vorstand der 1.Med.Abt.SMZ Ost -
Donauspital
Prim. Dr. Klaus Vavrik, Präsident der Österreichischen Liga für
Kinder- und Jugendgesundheit
Univ.-Prof. Dr. Ernst Wolner, Präsident des Obersten Sanitätsrat und
Präsident des Rudolfinervereins

Dr. Joachim Buttgereit, Geschäftsführer Novo Nordisk
Emanuel Eisl, COO Contento
Dr. Eva Höltl, Leiterin des Health Center der Erste Bank AG
Stefan König, Geschäftsführer Takeda
Ing. Andreas Kronberger, Geschäftsführer Baxter Healthcare
Dkfm. Manuel Reiberg, Geschäftsführer Daiichi Sankyo Austria GmbH
Norbert van Rooij, Geschäftsführer Grünenthal GmbH
Mag. Stefan Ströbitzer, ORF
Ing. Franz Weiss, Geschäftsführer Rentex
Mag. Kathrin Zechner, ORF

Die in diesem Pressetext verwendeten Personen- und
Berufsbezeichnungen treten der besseren Lesbarkeit halber nur in
einer Form auf, sind aber natürlich gleichwertig auf beide
Geschlechter bezogen.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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