- 28.06.2013, 10:02:20
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U1-Tunnelanstich: Nächster Schritt für die U1 in den Süden
Tunnelpatin Brauner wünscht allen Beteiligten unfallfreien Tunnelbau und Glückauf!
Utl.: Tunnelpatin Brauner wünscht allen Beteiligten unfallfreien
Tunnelbau und Glückauf! =
Wien (OTS) - Die Arbeiten für die U1-Verlängerung nach Oberlaa laufen
bereits seit Monaten. Heute wurde bei der künftigen Station
Alaudagasse der offizielle Start der Tunnel-Bauarbeiten mit dem
Tunnelanstich von Vizebürgermeisterin und Tunnelpatin Renate Brauner,
Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer und
Bezirksvorsteherin Hermine Mospointer feierlich eingeläutet. Jetzt
starten die Tunnelarbeiten für die beiden Tunnelröhren von der
Alaudagasse in Richtung Altes Landgut, die jeweils rund 350 Meter
lang sind.
"Die Verlängerung der U1 bringt nicht nur eine schnellere Verbindung
für die Wienerinnen und Wiener, sondern sichert Arbeitsplätze in
wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Eine Investition von 100
Millionen Euro in den U-Bahn Neubau bedeutet die Schaffung bzw.
Sicherung von über 2.000 Arbeitsplätzen. Für die U1-Verlängerung sind
das rund 12.000 Arbeitsplätze", so Brauner. "Ein herzliches
"Glückauf" an alle, die jetzt am Tunnel aber auch an der Oberfläche
arbeiten", wünscht Brauner.
"Für viele Mitarbeiter geht es jetzt unter die Erde, wo in den
nächsten Monaten rund um die Uhr mit Spezialgerät nach der "Neuen
Österreichischen Tunnelbaumethode" gearbeitet wird. Spezielle
Baumaschinen sichern den Tunneldeckenbereich, während das Erdreich im
Tunnel von Baggern schrittweise ausgehoben wird. Gleichzeitig wird
der Tunnel bereits segmentweise mit Spritzbeton versiegelt", erklärt
Steinbauer.
"Die Favoritnerinnen und Favoritner können sich freuen, denn mit der
Verlängerung der U1 nach Oberlaa wird unser Bezirk noch besser an das
Öffi-Netz angebunden. Davon profitieren viele tausende Menschen
entlang der Strecke", so Mospointner.
Die U1 im Überblick
Nach Abschluss der Ausbauarbeiten wird die U1 um fünf weitere
Stationen (Troststraße - Altes Landgut - Alaudagasse - Neulaa -
Oberlaa) sowie um zusätzliche 4,6 km wachsen.
2017 wird die U1 dann mit 19,2 km die längste U-Bahn Wiens sein. Mit
der U1 Verlängerung werden die BewohnerInnen des südöstlichen Teils
der Hansson-Siedlung und der Stadtentwicklungsgebiete südlich der
Donauländebahn direkt an die Hauptschlagader des öffentlichen
Verkehrs in Wien angebunden sein. Allein zwischen Alaudagasse und
Oberlaa profitieren tausende Menschen von diesem Angebot. Die Therme
Wien, die knapp 4.000 Studierenden des FH Campus Wien und die
Generali Arena werden leichter erreichbar sein. Die Fahrzeit von
Oberlaa zum Stephansplatz wird sich auf 13 Minuten verkürzen.
Die neue Strecke im Detail
Die neue Trasse wird direkt im Anschluss an die bestehende Station
Reumannplatz - durch einen Umbau der dortigen Wendeanlage - in
Tieflage unter der Favoritenstraße zum Alten Landgut und weiter zur
Alaudagasse geführt. Zwischen Alaudagasse und Oberlaa erfolgt die
Streckenführung der U-Bahnlinie ebenerdig. Im Bereich Alaudagasse
wird die U1 so gebaut, dass eine etwaige Abzweigung nach Rothneusiedl
in einigen Jahren technisch ermöglicht werden könnte. Die Linie 67
wird während der Arbeiten und nach Fertigstellung der U1-Verlängerung
entsprechend angepasst.
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