Von 0 auf 1.400 in 20 Jahren!

20 Jahre nach der Gründung der IG Windkraft versorgt die Branche 860.000 Haushalte mit Windstrom

St. Pölten (OTS) - Gestern traf sich die Windbranche zu ihrem zwanzigjährigen Jubiläum. 200 Gäste feierten bis spät in die Nacht auf der Summerstage in Wien den runden Geburtstag der IG Windkraft. Anfang der 90er Jahre war die vorherrschende Meinung, dass in Österreich Windräder niemals Strom erzeugen werden. Doch 1994 drehte sich schon das erste Windrad zur Stromerzeugung in Wagram an der Donau. Mittlerweile erzeugen 670 Windräder so viel Strom wie 860.000 Haushalte verbrauchen, immerhin mehr als 20% aller österreichischen Haushalte. "Das Zentrum der Windstromerzeugung liegt in Ostösterreich. Die Windenergie wird dort erzeugt, wo sie gebraucht wird", freut sich Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und führt weiter aus: "Denn alle Wiener Haushalte verbrauchen genau so viel Strom wie die österreichischen Windräder erzeugen."

Die Summerstage in Wien stand gestern ganz im Zeichen der Windenergie. 200 Personen feierten mit der IG Windkraft ihr zwanzigjähriges Bestehen. "Mittlerweile hat in der Windbranche auch schon die zweite Generation einen Arbeitsplatz gefunden", freut sich Moidl und ergänzt: "Die Windenergie ist eben die Vorzeigebranche für Green Jobs."

Die Windenergie-Nutzung begann 1993

Die Geschichte der Windenergie zur Stromerzeugung in Österreich begann Anfang der 90er Jahre. Damals war die vorherrschende Meinung, dass in Österreich nicht genug Wind wehen würde, um Strom zu erzeugen. Noch 1993 haben heimische Meteorologen auf diese "Tatsache" hingewiesen. Eine Gruppe von Leuten ließen sich, nach einem Besuch in Dänemark, aber nicht davon abhalten, diese "Tatsache" selbst zu überprüfen. Das erste Windrad mit einer Leistung von 0,15 MW und einer Gesamthöhe von 50 Metern, wurde in Niederösterreich in Wagram an der Donau errichtet und erzeugt Strom für 85 Haushalte.

Windenergie bringt sauberen Strom und Arbeitsplätze

Heute haben die Windräder, im Vergleich zum ersten österreichischen Windrad, eine zwanzigfach größere Leistung (3 MW) und produzieren beinahe 25 Mal mehr Strom (2000 Haushalte), bei einer vierfachen Größe der Anlagen (200 Meter).
"Windräder in Österreich erzeugen den Strom dort, wo er gebraucht wird", erklärt Moidl. Mittlerweile stellen die österreichischen Windräder soviel Strom bereit, wie alle Wiener Haushalte verbrauchen, oder 20% aller Haushalte Österreichs.
670 Windräder mit einer Leistung von 1400 MW sparen 2 Mio. t CO2 ein, was dem Ausstoß von rund 890.000 Autos gleichkommt. "Die Windräder in Österreich reduzieren soviel CO2, als ob alle NiederösterreicherInnen auf ihre Autos verzichten würden", erklärt Moidl.

2013 sind rund 4700 Menschen in der Windbranche beschäftigt. "Die Arbeitsplätze in der Windbranche sind sehr vielfältig", ergänzt Moidl und setzt abschließend fort, "Von der Produktion einer Windradschraube, über die Herstellung und Entwicklung von Steuerungen bis hin zur Wartung und dem Betrieb von Windrädern ist das eine breite Palette von umweltfreundlichen Arbeitsplätzen."

Auf der Webseite gibt es Fotos der Veranstaltung zum Download:
www.igwindkraft.at/index.php?mdoc_id=1017816

Rückfragen & Kontakt:

IG Windkraft
Mag. Martin Fliegenschnee-Jaksch
Tel.: Mobil: 0699 / 188 77 855
m.fliegenschnee@igwindkraft.at
http://www.igwindkraft.at

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