• 27.06.2013, 09:59:44
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10 Jahre IMBA - Karlheinz Töchterle: Lebenswissenschaften im besten Sinn des Wortes

Wissenschafts- und Forschungsminister unterstreicht hohen Stellenwert der exzellenten Forschung am Institut für Molekulare Biotechnologie der ÖAW

Karlheinz Töchterle mit José Carreras und Josef
Penninger anlässlich der Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen
des IMBA.

Utl.: Wissenschafts- und Forschungsminister unterstreicht hohen
Stellenwert der exzellenten Forschung am Institut für
Molekulare Biotechnologie der ÖAW =

Wien (OTS) - "Lebenswissenschaften im besten Sinn des Wortes", fasst
Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle die von
Dr. Josef Penninger am Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA)
der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) - es wurde auf
Basis einer gemeinsamen Initiative der ÖAW und des
Pharma-Unternehmens Boehringer Ingelheim gegründet - in den
vergangenen zehn Jahren aufgebaute Forschung zusammen. "Wenn sich
Exzellenz und Engagement treffen, ist das eine sehr fruchtbare
Symbiose, die im Falle des IMBA auch vielen von uns zugutekommt",
sprach Töchterle etwa die Krebsforschung und Entwicklung neuer
Diagnose- und Therapieverfahren am IMBA an. Bei den Feierlichkeiten
gestern Abend zu "10 Jahre IMBA", bei der u.a. Bundespräsident Dr.
Heinz Fischer, Vizekanzler Dr. Michael Spindelegger, ÖAW-Präsident
Dr. Helmut Denk und José Carreras zu Gast waren, bedankte sich
Töchterle bei dessen wissenschaftlichem Direktor Josef Penninger, dem
es mit seinem Team an Forschenden und Studierenden gelungen ist, ein
international anerkanntes Exzellenzzentrum aufzubauen. "Das hat auch
wesentlich zur Stärkung des Life Sciences-Standortes Österreich
beigetragen", so Töchterle. Dass dabei auch auf die
Nachwuchsförderung gesetzt wird, beweist u.a. der kürzlich an Stefan
Ameres verliehene START-Preis.

Die Life Sciences in Österreich haben in den vergangenen zehn bis 15
Jahren einen massiven Aufschwung erlebt, dazu hat auch das IMBA
maßgeblich beigetragen. Im Fokus der Forschungsarbeit am IMBA stehen
das Verständnis für grundlegende molekularbiologische Vorgänge in
Zellen und Organismen und der Zusammenhang mit der Entstehung von
Krankheiten (Krebs, Immunologie, Herz-Kreislauf, Neurologie). Das
Wissen um die molekularen Ursachen von Krankheiten ist eine wichtige
Voraussetzung, um neue Diagnose-, Therapie- und Präventionsverfahren
zu entwickeln. "Gerade die Life Sciences sind ein exzellentes
Beispiel, wie bedeutend die Grundlagenforschung als Basis für
anwendungsorientierte Forschung und Innovation ist", betonte
Töchterle. Die Forschung der österreichischen Biotech-Szene baut
vielfach auf Erkenntnissen auf, die ursprünglich an heimischen
Universitäten und Forschungseinrichtungen gewonnen wurden und ohne
die es Spin-off Unternehmen wie Apeiron, Intercell, f-star oder
Marinomed Biotechnology nicht geben würde.

Die Grundlagenforschung in den Life Sciences mit einer Vielzahl an
Disziplinen stellt einen wesentlichen Erfolgsfaktor in der
österreichischen Forschungslandschaft dar und wird vom Wissenschafts-
und Forschungsministerium auf unterschiedlichsten Ebenen und
verschiedenste Arten gefördert und unterstützt. "Vor allem in den
vergangenen zehn Jahren sind diesbezüglich massive Anstrengungen
unternommen worden, die immer mehr von Erfolg gekrönt sind und somit
die Attraktivität Österreichs als Forschungs- und Exzellenzstandort
merklich gesteigert haben", so Töchterle. Beispiele sind die
Finanzierung der Life Science-Exzellenzinstitute der ÖAW mit einem
jährlichen Budget von mehr als 30 Millionen Euro, die Bereitstellung
hochmoderner Forschungsinfrastruktur, insbesondere am Vienna
Biocenter Campus, der Ausbau und die Vernetzung von Biobanken an den
Medizinischen Universitäten und der Veterinärmedizinischen
Universität Wien, Ausbildung und Training von
Nachwuchswissenschaftler/innen über die Förderung von zahlreichen
Doktoratskollegs, die Unterstützung des Österreichischen
Genomforschungsprogramms GEN-AU (rund 85 Millionen Euro) und das
Forschungsprogramm für klinische Forschung (KLIF) des FWF (rund drei
Millionen Euro jährlich).

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