FP-Strache: Begrüßen EU-Beitrittsverhandlungen mit Serbien!

Ganz im Gegensatz zur Türkei ist Serbien ein wichtiges demokratisches Land in Europa

Wien (OTS/fpd) - Nach umfangreichen Vorleistungen Serbiens haben die EU-Außen- und Europaminister nun einen Start der EU-Beitrittsverhandlungen "spätestens 2014" beschlossen. "Wir Freiheitliche begrüßen Verhandlungen mit diesem wichtigen, europäischen Land sehr. Die intensiven Bemühungen Serbiens werden damit endlich entsprechend gewürdigt", erklärt FPÖ-Partei- und Klubobmann Heinz-Christian Strache, der sich sicher ist, dass die Verhandlungen auch zu einem positiven Ergebnis führen werden:
"Serbien ist ein bedeutende Demokratie in Europa, die durch ihre Geschichte, ihre Kultur und ihre Werte hervorragend in die Gemeinschaft passt."

Die Ankündigung von Beitrittsverhandlungen könne aber freilich nicht der einzige Schritt sein, um Serbien als vollwertigen Partner und Freund anzuerkennen. "In der nach Unabhängigkeit strebenden Provinz Kosovo, die gemäß UN-Resolution 1244 ein Bestandteil Serbiens ist, kommt es laufend zu Übergriffen auf die serbische Minderheit. Christliche Serben werden von albanisch-stämmigen Muslimen verfolgt und gezielt benachteiligt, ihre Kulturgüter, etwa Klöster und Kirchen, in der gesamten Provinz systematisch zerstört", berichtet Strache. Seine Forderung: "Die EU muss die Serben im Kosovo und deren Kulturgüter schützen. Sollte das Kosovo doch, entgegen der UN-Resolution, offiziell unabhängig werden, dann muss es zumindest für die von Serben bewohnten Gebiete ein umfassendes Autonomie-Abkommen nach dem Vorbild Südtirols geben. In diesem Sinne gilt es, geschlossen entsprechenden politischen und wirtschaftlichen Druck auszuüben."

Die Beitrittsverhandlungen mit der hauptsächlich asiatischen Türkei seien hingegen umgehend einzustellen. Strache: "Da zeigt Türken-Premier Erdogan mit der blutigen Niederschlagung der Demonstrationen der Demokratie-Bewegung mit mindestens vier Toten und 12.000 zum Teil Schwerverletzten ganz offen seine radikal-islamistische, autokratische Gesinnung und die EU setzt sich mit ihm an einen Tisch, als ob nichts passiert wäre? Das darf nicht sein! Die Union ist auch eine abendländisch-christliche Werte-Gemeinschaft. Die Türkei hat sich durch ihr brutales Vorgehen gegen friedliche Demonstranten endgültig als Beitrittskandidat disqualifiziert." (Schluss)

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