Gesundheitsberufe: BZÖ-Widmann: "Klassischer Versorgerposten für Burgstaller"

"Die Gesundheitsberufe-Registrierung muss aber weiterhin von den Berufsverbänden vorgenommen werden"

Wien (OTS) - "Jetzt ist es klar, warum Gesundheitsminister Stöger so beharrlich die Gesundheitsberufe-Registrierung durch die AK machen lassen will. Die abgewählte Salzburger SPÖ-Landeshauptfrau Burgstaller soll ab 1. Oktober diese Registrierung der Gesundheitsberufe in der Arbeiterkammer aufbauen und leiten. Das ist "reine Postenschacherei der übelsten Sorte". Stöger schafft ein bewährtes System ab, damit seine Parteifreundin einen Job hat. Das ist ein klassischer Versorgerposten", kritisierte heute BZÖ-Bündnissprecher Abg. Mag. Rainer Widmann.

"Die Gesundheitsberufe-Registrierung muss weiterhin von den Berufsverbänden vorgenommen werden. Mit dieser Stöger-Aktion wird nur der parteipolitische Einfluss Einzug halten. Diese skandalöse Alibi-Registrierung der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe durch die AK würde laut Gesetzesentwurf jährliche Kosten von rund 1,2 Mio. Euro verursachen. Eine weitere Ausweitung anderer Gesundheitsberufe z.B. der gehobenen medizinisch technischen Dienste würde zu einem Anstieg des Verwaltungsaufwandes von sogar über 1,6 Mio. Euro führen", erklärte Widmann.

"SPÖ und ÖVP sollen unverzüglich von dieser Lex Burgstaller abgehen und die Gesundheitsberufe-Registrierung weiterhin durch die überbetriebliche Interessensvertretung der zuständigen Berufsverbände im Gesundheitsbereich machen lassen", forderte Widmann.

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