Sport und Kultur nicht gegeneinander ausspielen!

ASKÖ-Generalsekretär versteht Protest der Kultur gegen den Sport nicht

Wien (OTS) - Mit großer Sorge verfolgen derzeit Österreichs Sport-und Kultur-Interessierte die Neukonzeptionen im ORF, die in einigen Bereichen zu teils erheblichen Einsparungsmaßnahmen führen sollen.

Betroffen sind die Bereiche Sport und Kultur deswegen, weil Berichterstattungen vom ORF als Österreichs größtem Medienunternehmen in vielen Fällen existentiell höchst notwendig sind.

Michael Maurer, Generalsekretär des Sport-Dachverbandes ASKÖ, versteht in diesem Zusammenhang jedoch die Proteste aus dem Bereich der Kulturschaffenden gegen den Sport überhaupt nicht: "Wir sitzen alle im gleichen Boot und sollten uns nicht gegeneinander ausspielen. Sowohl Sport als auch die Kultur haben als die beiden großen Freizeitbereiche ähnliche Bedürfnisse. Beide wollen die Leistungen und die Vielfalt im Sinne von Information und Bildung an die Menschen transportieren können, beide sind für Österreich sinnstiftend und wichtig. Ohne die Kultur wäre Österreich ärmer, ohne Sport auch."

Daher, so Maurer, müsse man die Verantwortlichen im ORF überzeugen, für Sport und Kultur einzutreten und Kürzungen zu vermeiden.

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