Generali-Autostudie 2013: Jeder zweite Autobesitzer plant Autokauf innerhalb von drei Jahren

Erstmals telefoniert Mehrheit der Autolenker mit Freisprecheinrichtung. Rettungsgasse hat sich für 52% der Österreicher bewährt.

Wien (OTS) - "Das Auto hat für die Österreicherinnen und Österreicher einen unverändert hohen Stellenwert. Zwar hat sich das Fahrverhalten geändert, doch ist der Besitz eines eigenen Autos für eine deutliche Mehrheit nach wie vor von elementarer Bedeutung. Bis 2015 plant sogar jeder zweite Österreicher einen Autokauf. Viele wollen dabei in Sicherheitseinrichtungen investieren", bringt Walter Kupec, Vorstand der Generali Versicherung, die Ergebnisse der 6. Generali-Autostudie auf den Punkt. Die Generali, mit 18 Prozent Marktanteil Österreichs größter Kfz-Versicherer, hat in einer repräsentativen Online-Erhebung 2.003 Autobesitzer in Österreich befragt. "Für uns ist es unerlässlich, die Bedürfnisse, Pläne und Einstellungen der Autobesitzer und -fahrer zu kennen, um ihnen eine umfassende Absicherung zu bieten", erläutert Kupec die Hintergründe der regelmäßigen Befragung.

Auto unverzichtbar
61% der befragten Autolenker sind (fast) täglich mit dem Auto unterwegs, weitere 29% mehrmals die Woche. 9% der Befragten besitzen ein Firmenauto. Im Schnitt besitzt jeder Haushalt 1,6 Privatautos. Eine deutliche Mehrheit von 80% kann sich nicht vorstellen, auf ein Auto im Haushalt zu verzichten. 89% der Österreicher schätzen die Freiheit und Unabhängigkeit, die ihnen das Auto verschafft. Dabei ist es für 77% der Befragten wichtig, ein eigenes Auto zu besitzen. Für 70% gilt das Auto als reines Fortbewegungsmittel. Bei jenen 20%, für die ein Autoverzicht vorstellbar ist, sind zu zwei Drittel finanzielle und zu einem Drittel ökologische Gründe dafür ausschlaggebend.

Spritkosten ändern Fahrverhalten
Das Fahrverhalten hat sich für mehr als zwei Drittel der Österreicher (69%) im letzten Jahr geändert. So achten 43% auf eine spritsparende Fahrweise und 38% versuchen weniger mit dem Auto zu fahren bzw. Fahrten zu verbinden. Knapp ein Viertel der Befragten geht mehr zu Fuß oder ist mit den Öffis unterwegs, während knapp ein Fünftel häufiger mit dem Fahrrad fährt.
Sollte der Spritpreis die 2-Euro-Marke übersteigen, würden nur 20% der Autolenker ihr Auto wie bisher in Anspruch nehmen. 60% allerdings würden sich bei so hohen Treibstoffpreisen bei ihren Autofahrten einschränken. Auf andere Verkehrsmittel, wie zum Beispiel Öffis oder das Fahrrad, würde ein Drittel umsteigen. Ein Auto mit geringerer Motorleistung oder einem Alternativantrieb würden dann ein Viertel aller Autolenker in Erwägung ziehen.
"Auffällig ist", resümiert Kupec, "dass selbst bei sehr hohen Spritkosten ein Verzicht auf das eigene Auto nicht vorstellbar ist, eine Einschränkung der Nutzung aber schon."

Doppelt so viele Autokäufe geplant wie zuletzt
Während im Vorjahr nur 17% der Österreicher den Plan hatten, innerhalb der nächsten drei Jahre einen Neu- oder Gebrauchtwagen anzuschaffen, hat sich dieser Wert heuer auf 46% mehr als verdoppelt. Jene 46%, die einen Autokauf innerhalb der nächsten 3 Jahre planen, tendieren zu je einem Drittel zu einem Gebrauchtwagen (35%), einem Neuwagen (34%) und einem "Jungwagen" (32%). "Vor allem die jungen Gebrauchten werden immer beliebter. Sie sind sofort verfügbar und die Finanzierung des Autos ist leichter geworden", erläutert Kupec. 64% der Befragten geben an, ihren Wagen durch Eigenkapital finanzieren zu wollen. 29% wollen für das Auto bis zu 10.000 Euro, 44% bis zu 20.000 Euro und 18% bis zu 30.000 Euro ausgeben. Bei der bevorzugten Antriebsart liegt der Dieselmotor mit 52% vor dem Benziner mit 31% und dem Hybridauto mit 15%.

Österreicher investieren in mehr Sicherheit
Österreichs Autofahrer sind an modernen Sicherheitseinrichtungen in ihrem Auto sehr interessiert und würden dafür bei einem Autokauf auch zusätzlich Geld ausgeben. Insgesamt 69% der österreichischen Autobesitzer wären bereit, in zusätzliche Fahrer-Assistenzsysteme zu investieren, um Gefahren auf der Straße früher zu erkennen und Unfälle zu vermeiden. 54% würden dafür bis zu 2.000 Euro ausgeben, 15% auch deutlich mehr.
Bislang sind die Autos der Österreicher vor allem mit der elektronischen Einparkhilfe (27%) und dem Geschwindigkeitslimit-Assistenten (19%) ausgestattet. Doch in Zukunft sollen weitere technische Sicherheitseinrichtungen folgen: 23% sprechen sich für einen Notbremsassistenten und je 21% für eine Totwinkel-Überwachung, ein Kurvenlicht, um in der Dunkelheit den Fahrbahnverlauf besser auszuleuchten, und einen Nachtsichtassistenten aus.

Mehrheit erstmals mit Freisprecheinrichtung unterwegs
Nutzten im Vorjahr nur 44% der Autolenker eine Freisprecheinrichtung, so hat sich dieser Wert auf 54% erhöht. Kupec dazu: "Die Entwicklung geht in die richtige Richtung. Der Zuspruch für eine Freisprecheinrichtung ist jedoch angesichts der hohen Zahl an Schwerverletzten, ausgelöst durch Telefonieren am Steuer, noch immer viel zu niedrig." Bei den Navigationsgeräten ist die Nutzung von 57% auf 71% gestiegen.

Wartung und Service wichtiger als Reinigung
Sehr ernst nehmen die Österreicher die regelmäßige Wartung von Reifendruck, Flüssigkeitsständen etc. 86% sind diese Wartungsarbeiten rund ums Auto (sehr) wichtig und 79% lassen ihren Wagen auch regelmäßig in der Werkstätte servicieren. Die Reinigung und Pflege des Autos ist nur für 53% wichtig. Je rund ein Drittel der Befragten reinigt das Auto einmal im Quartal (36%) bzw. einmal im Monat (31%).

Geteilte Meinung zur Rettungsgasse
Seit mehr als einem Jahr sind Rettungsgassen bei Staubildung Pflicht auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen. Diese Maßnahme hat sich für 52% der Befragten bewährt. 48% sehen das nicht so.

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