Konjunkturpaket Bau kann Wirtschaftslage stützen und Mieten senken

GDI fordert daher eine rasche Umsetzung von Konjunktur belebenden Maßnahmen

Wien (OTS) - Die Gemeinschaft Dämmstoff Industrie (GDI) begrüßt das von der Bundesregierung vorgeschlagene Bau-Investitionsprogramm zur Ankurbelung der Bauwirtschaft ausdrücklich, fordert aber gleichzeitig seine rasche Umsetzung. "Je größer das geplante Konjunkturpaket ausfällt und je schneller es startet, desto besser ist es geeignet, einen möglichen Konjunkturabschwung abzufangen", betont Franz Roland Jany, Geschäftsführer der GDI. "Gleichzeitig könnte der zusätzliche Bau von geförderten Wohnungen die hohen Mietkosten dämpfen und Wohnen für breite Bevölkerungsschichten wieder leistbar machen."

"Jeder Förder-Euro in den Wohnbau kommt doppelt zurück: Denn Investitionen in die Bauwirtschaft haben enorme Hebelwirkungen und bringen dem Staat ein Vielfaches an Lohnsteuer, Umsatzsteuer und Sozialversicherungsabgaben. Außerdem schaffen sie Arbeitsplätze, reduzieren CO2 Emissionen, schonen Ressourcen und erhöhen die Kaufkraft der Haushalte durch geringere Heizkosten. Die Regierung könnte mit dem Konjunkturpaket Bau wieder Lösungskompetenz zeigen und damit auch einen wichtigen Schritt setzen, um weitere Bau-Insolvenzen aktiv zu verhindern", so Jany weiter.

"Österreich hat sich bisher in der der Wirtschaftskrise besser als viele andere EU-Länder behaupten können, da wir auf zwei Komponenten gesetzt haben: Konsolidieren, wo es sinnvoll ist und investieren, wo es richtig ist. Rasche Belebungsmaßnahmen sind auch heute wieder notwendig, um Österreich weiterhin gut durch die Krise zu führen. Projekte, die bereits geplant sind, sollen deshalb so schnell wie möglich - am besten noch vor den Nationalratswahlen - gestartet werden, um insbesondere die Folgen der Alpine-Pleite schnellstmöglich abzufangen," umreißt Jany die Forderungen der GDI und meint weiter:
"Mit den zwei Konjunkturpaketen hat die Regierung bereits am Beginn der Wirtschaftskrise 2009 den richtigen Schritt gesetzt. Ein neues Konjunkturpaket Bau könnte nun im Neubau die notwendigen konjunkturellen Impulse setzen, das Angebot an geförderten Wohnungen erhöhen und so zu einer Entspannung der zu hohen Mieten beitragen -zurzeit fehlen rund 10.000 geförderte Wohnungen. Die Nachhaltigkeitsinitiative Umwelt+Bauen hat dazu bereits im vergangenen Herbst ein entsprechendes Strategiepapier Wohnen 2020 vorgelegt. Die Erhöhung der Sanierungsrate auf drei Prozent und leistbares Wohnen sind dabei Grundpfeiler, die den Konjunkturmotor Bau und die Erreichung der Klima- und Energieziele 2020 maßgeblich tragen", schließt Jany.

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Die GDI ist die produktunabhängige Plattform und Interessensvertretung der österreichischen Dämmstoffindustrie. Die Arbeitsschwerpunkte liegen in der Steigerung der Energieeffizienz sowie dem Wärme- und Klimaschutz bei Gebäuden.

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