• 23.06.2013, 11:55:00
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LR Köfer zur Arbeitsmarktsituation: "Der Worte sind genug gewechselt!"

Konkretes Konjunkturpaket soll für Impulse am Kärntner Arbeitsmarkt sorgen

Utl.: Konkretes Konjunkturpaket soll für Impulse am Kärntner
Arbeitsmarkt sorgen =

Klagenfurt/Wien (OTS/TSFK TF) - "Die derzeitige Lage am Kärntner
Arbeitsmarkt, vor allem die durch die ALPINE-Pleite betroffene
Baubranche, erfordert rasche und nachhaltige Maßnahmen", mit diesen
Worten begründet Landesrat Gerhard Köfer ein umfassendes
Konjunkturpaket, das unterschiedliche Maßnahmen für die verschiedenen
wichtigen Wirtschaftsbereiche des Landes vorsieht.

Köfer: "Unser Paket basiert auf drei Säulen und muss dringend
umgesetzt werden:
1.) Antizyklisches Investitionsprogramm für die Kärntner
Bauwirtschaft:
Alleine im Straßen- und Brückenbaureferat des Landes gibt es über 50
vergabereife Projekte, die alle Kärntner Regionen betreffen. Eine
zusätzliche Investitionssumme von 30 Millionen Euro könnte alleine
heuer und 2014 eine Jobgarantie für 1.000 Beschäftigte in der
heimischen Bauindustrie bieten. Zudem könnten auch zahlreiche neue
Arbeitsplätze geschaffen werden. Vor allem den betroffenen
ALPINE-Mitarbeitern, und den involvierten Sub-Unternehmern, würde ein
antizyklischer Investitionsschub wieder Hoffnung gegeben.

2.) Steuerreform:
Zwischen den einzelnen Rechtsformen muss es endlich zu mehr
Gerechtigkeit kommen: Es sind die Einzelunternehmer und die Klein-
und Mittelbetriebe, die gegenüber den multinationalen Großkonzernen
eine weitaus höhere Steuerlast tragen. Die KMUs sind die beständigste
Wirtschaftssäule und der bestimmende Job- und Wirtschaftsmotor in
Kärnten, daher müssen diese rasch entlastet und zielsicherer
gefördert werden. Zudem fordern wir eine seit Jahren diskutierte, nie
umgesetzte, umfassende Steuerreform in Bezug auf den "Faktor Arbeit",
um so den Unternehmern im Land Anreize zu schaffen neue Mitarbeiter
einzustellen.

3.) Jungunternehmerförderung:
Kärntens Zukunft wird sehr stark von unserer gut ausgebildeten Jugend
bestimmt. Ihnen muss der Weg in die Selbstständigkeit schmackhaft
gemacht und deutlich erleichtert werden. Innovative Fördermaßnahmen
und Unterstützungen, beispielsweise durch ein
"Jungunternehmer-Mentoring-Projekt" sollen den Weg in die
Selbstständigkeit erleichtern. Für ein solches "Mentoring-Projekt"
gibt es in Kärnten herausragende und international bekannte
Unternehmerpersönlichkeiten wie Hans-Peter Haselsteiner, Monika
Kircher-Kohl, Wolfgang Löscher und noch viele andere, sie könnten den
lokalen Jungunternehmern mit Rat und Tag zur Seite stehen."

Köfer verweist darauf, dass der Wahlkampf in Kärnten vorbei ist:
"Jetzt muss endlich Schluss sein mit Ankündigungen,
Absichtserklärungen und leeren Worten, wir alle sind gefordert Taten
zu setzen. Wenn die Kärntnerinnen und Kärntner wieder ein
Grundvertrauen in die Politik bekommen sollen, müssen wir sehr
schnell in die Rolle der gestalterischen Kraft zurückfinden. Daher
sollte auch die Bundesregierung ihre gegenseitigen
Vorwahlbeflegelungen beenden und sich wieder auf unser Land
konzentrieren. Wenn wir jetzt nicht klug und mutig investieren, wird
die wirtschaftliche Zukunft unsere Kinder und Kindeskinder durch die
Versäumnisse ihrer Vorfahren nur mehr sehr schwer zu gestalten sein",
so Köfer abschließend.

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