LR Köfer zur Arbeitsmarktsituation: "Der Worte sind genug gewechselt!"

Konkretes Konjunkturpaket soll für Impulse am Kärntner Arbeitsmarkt sorgen

Klagenfurt/Wien (OTS/TSFK TF) - "Die derzeitige Lage am Kärntner Arbeitsmarkt, vor allem die durch die ALPINE-Pleite betroffene Baubranche, erfordert rasche und nachhaltige Maßnahmen", mit diesen Worten begründet Landesrat Gerhard Köfer ein umfassendes Konjunkturpaket, das unterschiedliche Maßnahmen für die verschiedenen wichtigen Wirtschaftsbereiche des Landes vorsieht.

Köfer: "Unser Paket basiert auf drei Säulen und muss dringend umgesetzt werden:
1.) Antizyklisches Investitionsprogramm für die Kärntner Bauwirtschaft:
Alleine im Straßen- und Brückenbaureferat des Landes gibt es über 50 vergabereife Projekte, die alle Kärntner Regionen betreffen. Eine zusätzliche Investitionssumme von 30 Millionen Euro könnte alleine heuer und 2014 eine Jobgarantie für 1.000 Beschäftigte in der heimischen Bauindustrie bieten. Zudem könnten auch zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Vor allem den betroffenen ALPINE-Mitarbeitern, und den involvierten Sub-Unternehmern, würde ein antizyklischer Investitionsschub wieder Hoffnung gegeben.

2.) Steuerreform:
Zwischen den einzelnen Rechtsformen muss es endlich zu mehr Gerechtigkeit kommen: Es sind die Einzelunternehmer und die Klein-und Mittelbetriebe, die gegenüber den multinationalen Großkonzernen eine weitaus höhere Steuerlast tragen. Die KMUs sind die beständigste Wirtschaftssäule und der bestimmende Job- und Wirtschaftsmotor in Kärnten, daher müssen diese rasch entlastet und zielsicherer gefördert werden. Zudem fordern wir eine seit Jahren diskutierte, nie umgesetzte, umfassende Steuerreform in Bezug auf den "Faktor Arbeit", um so den Unternehmern im Land Anreize zu schaffen neue Mitarbeiter einzustellen.

3.) Jungunternehmerförderung:
Kärntens Zukunft wird sehr stark von unserer gut ausgebildeten Jugend bestimmt. Ihnen muss der Weg in die Selbstständigkeit schmackhaft gemacht und deutlich erleichtert werden. Innovative Fördermaßnahmen und Unterstützungen, beispielsweise durch ein "Jungunternehmer-Mentoring-Projekt" sollen den Weg in die Selbstständigkeit erleichtern. Für ein solches "Mentoring-Projekt" gibt es in Kärnten herausragende und international bekannte Unternehmerpersönlichkeiten wie Hans-Peter Haselsteiner, Monika Kircher-Kohl, Wolfgang Löscher und noch viele andere, sie könnten den lokalen Jungunternehmern mit Rat und Tag zur Seite stehen."

Köfer verweist darauf, dass der Wahlkampf in Kärnten vorbei ist:
"Jetzt muss endlich Schluss sein mit Ankündigungen, Absichtserklärungen und leeren Worten, wir alle sind gefordert Taten zu setzen. Wenn die Kärntnerinnen und Kärntner wieder ein Grundvertrauen in die Politik bekommen sollen, müssen wir sehr schnell in die Rolle der gestalterischen Kraft zurückfinden. Daher sollte auch die Bundesregierung ihre gegenseitigen Vorwahlbeflegelungen beenden und sich wieder auf unser Land konzentrieren. Wenn wir jetzt nicht klug und mutig investieren, wird die wirtschaftliche Zukunft unsere Kinder und Kindeskinder durch die Versäumnisse ihrer Vorfahren nur mehr sehr schwer zu gestalten sein", so Köfer abschließend.

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