• 23.06.2013, 10:18:36
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ALPINE: Bei Rettung müssen Arbeitsplätze Hauptrolle spielen

GBH ist bei einer Marktbereinigung auf Kosten der Arbeitnehmer nicht dabei

Utl.: GBH ist bei einer Marktbereinigung auf Kosten der Arbeitnehmer
nicht dabei =

Wien (OTS/ÖGB) - Verschiedene Konzepte zur Rettung der ALPINE müssen
vom Masseverwalter geprüft werden. Dabei ist es der GBH (Gewerkschaft
Bau-Holz) besonders wichtig, dass so viele Arbeitsplätze wie möglich
mittelfristig gesichert werden. Bei einer reinen Marktbereinigung ist
die GBH nicht dabei. ++++

Die Telefone laufen bis Montag 24 Stunden zwischen Investoren,
Ministerien und den Interessenvertretungen heiß. Eine Lösung für die
ALPINE und die damit verbundenen Arbeitsplätze zu finden, gestaltet
sich schwierig. Es kristallisieren sich zwei mögliche Szenarien
heraus. Die vier größten österreichischen Bauunternehmen - PORR,
STRABAG, Swietelsky und HABAU - arbeiten an einer eigenen privaten
Auffanggesellschaft, um die ALPINE österreichweit übernehmen zu
können. Neben den kartellrechtlichen Fragen ist vor allem die
Finanzierung zu klären. Das Konzept dazu soll bis Montag dem
Masseverwalter vorgelegt werden.

Parallel dazu gibt es eine weitere neue interessante Variante. So
könnten die einzelnen ALPINE-Niederlassungen in den Bundesländern von
regionalen Bauunternehmen weitergeführt werden. Auch hier sollen die
Landeskonzepte bis Montag ausgearbeitet und dem Masseverwalter
übergeben werden.

Baugewerkschaftschef Josef Muchitsch: "Die Uhr läuft, und jeder
Vorschlag zur Fortführung der Alpine ist begrüßenswert und muss
eingehend geprüft werden. Dabei ist für uns als Baugewerkschaft nicht
nur das bestmögliche Ergebnis für die Gläubiger, sondern vor allem
eine Arbeitsplatzgarantie für die Beschäftigten der ALPINE und der
Zuliefererfirmen sicher zu stellen. Wir als zuständige Gewerkschaft
unterstützen natürlich jede Lösung, bei der zumindest mittelfristig
die Arbeitsplätze gesichert werden. Bei einem Modell zur reinen
Marktbereinigung sind wir auf keinen Fall dabei. Diese Pleite darf
nicht auf dem Rücken der Bauarbeiter und Zuliefererbetriebe
ausgetragen werden."

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