Hofbauer: In schwierigen Stunden halten wir in NÖ zusammen

Rund 50.000 Freiwillige haben den Kampf gegen das Jahrhunderthochwasser 2013 aufgenommen

St. Pölten (OTS/NÖI) - "In schwierigen Stunden halten wir in Niederösterreich zusammen und können daher auch mühsame Herausforderungen meistern. So haben rund 50.000 Freiwillige in den vergangenen Wochen den Kampf gegen das Jahrhunderthochwasser aufgenommen und haben in bewährter Weise noch mehr Schäden verhindern können. Unser Dank gilt daher allen Mitgliedern von Blaulicht- und Hilfsorganisationen sowie den Freiwilligen, die Großes geleistet haben", erklärt VP-Klubobmann-Stellvertreter Ing. Johann Hofbauer anlässlich der Budgetdebatte im NÖ Landtag.

"Neben den scheinbar unermüdlichen Einsatz der Tausenden Freiwilligen haben sich auch die Katastrophenschutzpläne der Gemeinden bewährt. Die Pläne waren die Grundlage dafür, dass die notwendigen Maßnahmen ruhig und geordnet abgelaufen sind. Als Präsident des Zivilschutzverbandes bin ich daher stolz, dass das Zusammenspiel aller Beteiligten so reibungslos funktioniert hat", führt Hofbauer weiter aus.

"Dass Niederösterreich die Betroffenen des Jahrhunderthochwassers nicht in Stich lässt, hat Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bewiesen und es wurden rasch 10 Millionen Euro an Soforthilfen in der Landesregierung beschlossen. Die ersten Gelder sind mittlerweile schon an mehr als 500 Betroffene ausgezahlt. Außerdem hat er sich zusammen mit Vizekanzler Dr. Michael Spindelegger auf Bundesebene erfolgreich für die Erhöhung der Mittel zur Anschaffung von Feuerwehrgeräten auf 95 Millionen Euro für die kommenden Jahre eingesetzt. Denn wer sein Leben für seine Mitbürgerinnen und Mitbürger riskiert, der soll eine sehr gute Ausrüstung haben. In Sachen Entgeltfortzahlung für Feuerwehrkräfte halten wir es mit dem Landesfeuerwehrkommandanten Fahrafellner, der meint, dass Freiwilligkeit freiwillig bleiben muss", erinnert der Klubobmann-Stellvertreter.

"Um den Hochwasserschutz entlang der Donau rasch umsetzen zu können, werden bis 2019 insgesamt 218 Millionen Euro investiert. Damit sollen einige Projekte wie zum Beispiel in Emmersdorf früher als geplant umgesetzt werden. Außerdem muss es auch auf europäischer Ebene Überlegungen geben, wie man einen grenzübergreifenden Hochwasserschutz finanzieren kann", informiert VP-Hofbauer.

"Die tragischen Ereignisse der vergangenen Wochen entlang der Donau waren eine schwere Prüfung für die betroffenen Familien. Ich bedanke mich herzlich bei allen Beteiligten, die rasch und kompetent geholfen haben und damit größeres Leid verhindert haben. Um es mit den Worten von Landeshauptmann Dr. Pröll zu sagen: 'Die Familie Niederösterreich hat funktioniert'", so VP-Klubobmann-Stellvertreter Hofbauer.

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