Bayr zum internationalen Tag der Witwen: Menschenrechte sind Frauenrechte

Frauenförderung in der internationalen Zusammenarbeit stärken

Wien (OTS/SK) - Anlässlich des Internationalen Tages der Witwen betont Petra Bayr, Bereichssprecherin für globale Entwicklung der SPÖ, heute, Samstag, das schwere Schicksal von Witwen weltweit: "In vielen Ländern verlieren Frauen mit dem Tod ihres Ehemannes nicht nur ihren Lebensgefährten sondern auch eine ganze Reihe an Rechten. Das muss geändert werden!" So kommt es etwa vor, dass Frauen das Landrecht über das bisher gemeinsam bebaute Land entzogen oder das Erbe unterschlagen wird. Laut Angaben der Vereinten Nationen leben 115 Millionen Witwen in Armut, davon haben etwa 81 Millionen körperlichen Missbrauch erfahren. ****

Zudem sind Witwen häufig ökonomisch schlechter gestellt und armutsgefährdet, weil sie bisher vom Einkommen des Ehemannes abhängig waren. "Für mich ist aus der erniedrigenden Situation von Witwen in manchen Regionen dieser Welt eines klar: Die Rechte aller Frauen, müssen gestärkt werden, egal welchen Alters, welcher Herkunft, welcher Überzeugung und welchen Familienstands. Menschenrechte sind Frauenrechte, ohne Wenn und Aber." Bedauerlich sei laut Bayr, dass das Außenministerium im Bereich der internationalen Zusammenarbeit trotz gegenteiligen Ankündigungen des Ministers auch die Frauenförderung gekürzt habe: "Gerade die Stärkung von Frauen ist extrem wichtig und hat viele positive Effekte für die gesamte Gesellschaft", ist Bayr überzeugt.

Im Rahmen der Aktionswoche Vienna +20 anlässlich 20 Jahre Menschenrechtskonferenz der Vereinten Nationen in Wien gibt es auch Veranstaltungen, die auf Frauenrechte fokussieren und den Fortschritt der vergangenen 20 Jahre bewerten. Mehr Infos: Programm der Aktionswoche Vienna +20: http://viennaplus20.wordpress.com/ (Schluss) sn/mp

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