• 21.06.2013, 11:58:26
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Für Projekte zum Thema Arbeitswelt: AKNÖ-Schulpreis in St. Pölten verliehen

Heuer erstmals zwei erste Plätze in Kategorie Oberstufe

Utl.: Heuer erstmals zwei erste Plätze in Kategorie Oberstufe =

Wien (OTS/AKNÖ) - Der AKNÖ-Schulpreis 2013 ist vergeben. Die
Arbeiterkammer überreichte die Auszeichnungen und Preisgelder an
sechs Schulen, die sich im abgelaufenen Schuljahr durch besondere
Projekte zum Thema "Arbeitswelt damals - heute - morgen" hervorgetan
haben. Bei den Arbeiten der OberstufenschülerInnen fiel die Auswahl
diesmal besonders schwer. Erstmals gibt es heuer zwei Siegerschulen.

Das Engagement der SchülerInnen der HAKs/HAS in St. Pölten und
Bruck/Leitha machte der gründlichen Jury ihre Arbeit nicht einfacher.
"Wir konnten uns beim besten Willen nicht entscheiden, wer besser
war", beschreibt Jury-Mitglied und AUA-Betriebsrat Rene Pfister das
Dilemma. In Bruck/Leitha produzierten die SchülerInnen Videos, die
sich sowohl mit Traumberufen als auch mit aktuellen Entwicklungen in
der Arbeitswelt beschäftigten. Die St. Pöltner Projektgruppe
organisierte gänzlich eigenständig eine Podiumsdiskussion mit
Interessenvertretern wie von der AKNÖ und ExpertInnen vom AMS sowie
FirmenvertreterInnen. Auf Platz drei landeten die SchülerInnen der
Vienna Business School in Mödling. Sie verglichen die Arbeitswelten
in verschiedenen Ländern und arbeiteten einen Leitfaden für
Auslandsaufenthalte aus.

In der Unterstufe entschieden die SchülerInnen der Hauptschule
Zistersdorf den AKNÖ-Bewerb für sich. Ausgehend von der
Jeans-Produktion setzten sie sich mit den Arbeitsbedingungen in
Handel und Bekleidungsindustrie, Outsourcing und den ökologischen
Folgen der Globalisierung auseinander. Die Jugendlichen der Neuen
Mittelschule Augasse Neunkirchen rückten die Berufswahl und die
verschiedenen Arbeitsbedingungen von Frauen in den Fokus - sowohl in
der Vergangenheit als auch heute. Damit kamen sie auf Platz zwei.
Ebenfalls einen Stockerlplatz bekamen die jungen VertreterInnen der
Neuen Mittelschule in Göllersdorf. Sie setzten sich mit dem Thema
Fair Trade auseinander. Höhepunkt ihres Projekts war ein
Verkaufsstand samt Preisliste und Werbeplakaten. Wegen großen
Erfolges musste dieser übrigens wiederholt werden.

Für die Schulen gibt es Preisgelder in der Höhe von insgesamt 6.500
Euro. "Das ist eine Menge Geld für uns", sagt Günter Karner, Leiter
der Bildungsabteilung der AKNÖ. "Wir hoffen natürlich, dass es weiter
verwendet wird, damit sich SchülerInnen Gedanken über die Arbeitswelt
machen können und das Geld zum Beispiel für Lehrausgänge benützt
wird." AKNÖ-Vizepräsident Michael Fiala zollte den SchülerInnen bei
der Preisverleihung Respekt: "Wie viel Zeit sich die SchülerInnen für
diese Projekte genommen haben, wie viel Mühe sie sich gegeben haben,
zeigt, wie wichtig das Thema Arbeitswelt für sie ist und wie sehr sie
sich damit beschäftigen."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKN

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