• 21.06.2013, 11:08:11
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Erster Österreichischer Kommunikationstag 2013 - Professionelle Kommunikationsarbeit ist der Weg zum Erfolg

Neues PRVA-Veranstaltungsformat reüssierte mit 370 Teilnehmern - Kommunikationstag 2014 bereits in Planung

Utl.: Neues PRVA-Veranstaltungsformat reüssierte mit 370 Teilnehmern
- Kommunikationstag 2014 bereits in Planung =

Wien (OTS) - Der erste Österreichische Kommunikationstag
www.kommunikationstag-austria.at feierte am 19. Juni 2013 sein
erfolgreiches Debüt. Trotz Sommerhitze folgten 370 Teilnehmerinnen
und Teilnehmer der Einladung des Public Relations Verbandes Austria
(PRVA) in das Park Royal Palace Hotel in Wien.

"Das Interesse am ersten österreichischen Kommunikationstag hat
unsere Erwartungen übertroffen. Wir freuen uns sehr über das
erfolgreiche Debüt. Es zeigt uns, dass ein großer Bedarf an einem
derartigen, verschiedene Kommunikationsdisziplinen integrierenden
Branchentreff bestand. Professionelle Kommunikationsarbeit ist
nämlich kein Solospiel einer einzigen Disziplin, sondern erst das
zielorientierte, strategische und intelligente Managen und
Zusammenwirken der vielfältigen Kommunikationsfachbereiche ist das
Erfolgsrezept", so PRVA-Präsidentin Ingrid Vogl.

Anhand von vier Themenstreams mit unterschiedlichen Panels, drei
Keynotes und einer Podiumsdiskussion erfolgte eine intensive
Auseinandersetzung mit dem Kommunikationstag-Generalmotto
"Partizipation und Transparenz". Das Programm eröffnete Sascha Lobo,
Pionier der deutschsprachigen Blogosphäre, mit "Können Unternehmen im
Netz mithalten?". Er beantwortete dies mit einem klaren "nein", gab
aber gleichzeitig Ausblicke in die Zukunft und Einblicke in
Strategien für die neue Unübersichtlichkeit. In der Mittagskeynote
präsentierte Marlon Marshall, leitender Stratege in Barack Obamas
Wahlkampf, die Erfolgskampagne 2012 und erläuterte, wie man passive
Unterstützergruppen zu aktiven Wählern mobilisiert. Zur demokratie-
und gesellschaftspolitischen Bedeutung von Kommunikation sprach
Nationalratspräsidentin Barbara Prammer. Die politische
Abschlussdiskussion zum Thema "Kennt Wahlkampfkommunikation ethische
Regeln?" unter der Moderation von Astrid Zimmermann bestritten Laura
Rudas (SPÖ), Markus Keschmann (ÖVP), Stefan Wallner (Die Grünen),
Michael Richter (BZÖ), Robert Lugar (Team Stronach) und Beate
Meinl-Reisinger (NEOS).

Hitzig debattiert wurde nicht nur aufgrund der hochsommerlichen
Temperaturen, auch manch kontroversieller Beitrag in den vier
Themenstreams - Organisationskommunikation, Politische Kommunikation
und Campaining, Social Media und Partizipation und Public Affairs und
Lobbying - führte zu intensiven Fachdiskussionen.
Der Themenstream "Organisationskommunikation" beleuchtete, wie
Unternehmen und Organisationen Stakeholder in Entscheidungs- und
Willensbildungsprozesse einbeziehen und ob sie den Ansprüchen von
Bürgern und Verbrauchern gerecht werden können.

Im Themensteam "Politische Kommunikation & Campaining" warf man
einen Blick auf die aktuellen Themen und Trends der Kampagnenführung.
Insbesondere in der politischen Mobilisierung haben sich in den
vergangenen Jahren aufgrund der zunehmenden Verbreitung des Internets
neue Partizipationsformen gebildet.

Nachdem in der medialen Öffentlichkeit in letzter Zeit viel über
Ethik und Legitimität des Lobbying diskutiert wurde, ging der Stream
"Public Affairs und Lobbying" u.a. der Frage nach, ob und inwieweit
sich Partizipation und Transparenz auch in diesem Bereich ihre Wege
bahnen.

Shitstorms überstehen, Web-Kanäle managen, Dialoge in Social Media
gestalten - das waren die Topics, die im Stream "Social Media und
Partizipation" von erfahrenen Referenten behandelt wurden. Angesichts
des rasanten Wandels zur Kommunikationsarbeit im Social Web
beschäftigte man sich mit der Frage, ob Bereitschaft bestehe,
Kommunikation neu zu denken und wie sich Unternehmen und
Organisationen den Herausforderungen des Web 2.0 stellen.

PRVA-Präsidentin Ingrid Vogl: "Die Bedeutung professioneller, also
erfolgreicher und nachhaltiger Kommunikation, insbesondere in Zeiten
der Veränderungen, ist evident. Die weitere Professionalisierung der
Branche ist eines unserer wesentlichen Anliegen und wir werden diesen
Weg mit vielen Diskussionsrunden, Arbeitskreisen, Plattformen und
Ausbildungsformaten fortsetzen. Der Kommunikationstag 2014 soll
wieder zu einem zentralen Treffen am Puls der österreichischen PR
werden".

Impressionen finden Sie unter www.prva.at, (C) PRVA/Jana Madzigon

Der Public Relations Verband Austria ist der größte unabhängige
Kommunikationsverband Österreichs. Mitglieder sind rund 750
PR-Fachleute aus Agenturen, Unternehmen, Organisationen,
Institutionen, Gebietskörperschaften und der Politik, davon 74
PR-Agenturen und 100 Newcomer (prNa). Ziel des PRVA ist neben der
Interessenvertretung seiner Mitglieder die fachlich fundierte Aus-
und Weiterbildung sowie die laufende qualitative Weiterentwicklung
der Branche. Die Mitglieder sind zur Einhaltung des PRVA-Ehrenkodex
und des Athener Codex verpflichtet. www.prva.at

Die PRVA-Verbandsarbeit wird durch folgende Wirtschaftspartner
unterstützt:
PwC, DORDA BRUGGER JORDIS, OBSERVER, ÖBB, OMV, voestalpine.

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